H24
HOME24 INH
Anteil der Short-Position: 7,13%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 5,47%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 4,38%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 4,20%
NDA
Aurubis
Anteil der Short-Position: 3,82%
WEW
WESTWING GR.
Anteil der Short-Position: 3,77%
FTK
FLATEXDEGIRO
Anteil der Short-Position: 3,70%
FNTN
FREENET
Anteil der Short-Position: 3,59%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 2,93%
TUI1
TUI
Anteil der Short-Position: 2,60%
ZAL
ZALANDO
Anteil der Short-Position: 2,57%
LXS
Lanxess
Anteil der Short-Position: 1,99%
INS
INSTONE REAL EST.GRP
Anteil der Short-Position: 1,98%
NB2
NORTHERN DATA INH
Anteil der Short-Position: 1,97%
HEI
HeidelbergCement
Anteil der Short-Position: 1,87%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 1,80%
O2D
TELEFONICA DTLD HLDG
Anteil der Short-Position: 1,17%
ADS
Adidas
Anteil der Short-Position: 0,91%
CON
Continental
Anteil der Short-Position: 0,65%
FPE
FUCHS PETROLUB ST
Anteil der Short-Position: 0,61%
CBK
Commerzbank
Anteil der Short-Position: 0,55%
ENR
SIEMENS ENERGY
Anteil der Short-Position: 0,54%
CEC
CECONOMY ST
Anteil der Short-Position: 0,50%

Aktuell zu Ihren Aktien: mVISE, C-Quadrat, HanseYachts und Curasan

An dieser Stelle kommentieren wir aktuelle Unternehmensmeldungen und weisen auf interessante Kursentwicklungen, Gerüchte oder Daten für den Gesamtmarkt hin. Dazu gibt es Einschätzungen von Analysten zu Aktien aus dem Small-Cap-Sektor.

 

Gut: Um den sich allmählich abzeichnenden Turnaround bei mVISE (ehemals Convisual) im Halbjahresbericht zu erkennen, braucht es noch eine recht großzügige Auslegung bei der Interpretation bereinigungswürdiger Aufwandsposten. Summa summarum scheint der Wandel des ehemaligen SMS-Dienstleisters hin zu einem komplexen Spezialisten für die Erstellung von mobilen Webseiten – inklusive Themen wie IT-Sicherheit und Cloud – sowie Beratungsangeboten gut voranzukommen. Bei einer Gesamtleistung von 2,55 Mio. Euro und Umsätzen von 1,81 Mio. Euro kam das noch in Oberhausen angesiedelte Unternehmen im ersten Halbjahr 2015 auf ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von minus 471.000 Euro. Darin enthalten sind rund 220.000 Euro für den Aufbau des Consultingbereichs und die Zusatzkosten für die außerordentliche Hauptversammlung vom Februar. Dem Vernehmen nach kam mVISE im zweiten Quartal auf ein ausgeglichenes EBITDA. Das ehemals negative Eigenkapital hat ebenfalls zugelegt und erreicht nun positive 843.000 Euro. Zur Einordnung: Die Marktkapitalisierung des Small Caps beträgt gegenwärtig knapp 11,4 Mio. Euro. Dabei soll das EBITDA bereits im kommenden Jahr die Schwelle von 1 Mio. Euro überschreiten. Der Aktienkurs hat nach einem sehr starken Jahresauftakt zuletzt spürbar an Dynamik verloren, konnte sich im Bereich um 1,45 Euro aber stets wieder nach oben berappeln. Risikobereite Anleger nehmen das Papier mindestens auf die Beobachtungsliste. Vergleichsweise still entsteht hier eine interessante Turnaroundstory im Mobile-Bereich. Die Handelsumsätze sind nicht gerade üppig. Für einen sehr dosierten Kapitaleinsatz allerdings noch ausreichend.

 

mVISE  Kurs: 1,240 €

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
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mVISE
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
620458 1,240 Halten 12,21
KGV 2023e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
11,27 26,16 0,43 -42,76
KBV KCV KUV EV/EBITDA
4,42 - 0,78 14,06
Dividende '20 in € Dividende '21e in € Div.-Rendite '21e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00 17.12.2021
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
29.10.2021 21.04.2022
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
-12,86% -24,89% -23,46% -50,79%
    

 


 

Dass die Aktie des Asset-Managers C-Quadrat ein attraktives – und vor allen Dingen dividendenstarkes – Investment ist, hat boersengefluester.de bereits mehrfach geschrieben. Nun könnte der Anteilschein der Wiener noch aus einem ganz einfachen Grund an Attraktivität gewinnen: Immerhin will C-Quadrat ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 218.160 Aktien umsetzen. Start ist frühestens am 14. September 2015 – Laufzeitende ist spätestens am 31. Dezember 2017. Der Höchstpreis je Aktie liegt bei 60 Euro. Aktuell kostet das Papier 42,75 Euro. Nach oben ist also Luft. Auf den ersten Blick sieht das Projekt zwar nicht sonderlich groß aus, allerdings befinden sich derzeit gerade einmal knapp 458.000 Aktien – das sind 10,49 Prozent – im Streubesitz. Den Rest halten Großaktionäre wie die Versicherungsgruppe Talanx, die mit rund einem Viertel bei C-Quadrat engagiert ist. Sollten die Österreicher das Rückkaufprogramm in den kommenden Monaten und Quartalen voll ausschöpfen, würde sich der Streubesitz auf gerade einmal 5,5 Prozent reduzieren. Kein Wunder, dass in der Nebenwerteszene rege über die „Marktverknappung” getuschelt wird. Wohl auch, um Spekulationen um einen Börsenrückzug durch die Hintertür vorzubeugen, weist C-Quadrat darauf hin, dass die Rückkaufpläne „aus heutiger Sicht keine Auswirkungen auf die Börsenzulassung der Aktien der C-Quadrat Investment AG” haben. Wir sind gespannt, ob sich an dieser Einschätzung zu einem späteren Zeitpunkt etwas ändern wird. Stefan Scharff vom Frankfurter Analysehaus SRC hatte den Titel erst kürzlich von „Accumulate” auf „Buy” heraufgestuft – mit einem Kursziel von 52 Euro.

 

  Kurs: 0,000 €

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
0,000 0,00
KGV 2023e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 0,00 0,00 0,00
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende '20 in € Dividende '21e in € Div.-Rendite '21e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
    

 


 

Die Konditionen der Kapitalerhöhung von HanseYachts stehen allesamt nun fest: Demnach wird der Greifswalder Bootsbauer bis zu 1.498.840 neue Papiere zum Preis von je 2,00 Euro ausgeben. Das heißt: Jeweils 6,4 alte Aktien berechtigen zum Erwerb einer neuen Aktie. Maximal können dem Unternehmen also knapp 3 Mio. Euro zufließen. Die Bezugsfrist läuft vom 9. bis 22. September. Ein Überbezug ist laut Bundesanzeiger nicht vorgesehen. Gegenwärtig kostet das Papier 2,80 Euro. Vor nicht allzu langer Zeit war es noch rund 1 Euro mehr. Doch nicht nur die Kapitalerhöhung drückte auf die Notiz, auch die vorläufigen Zahlen für 2014/15 (per Ende Juni) fielen mit einem Betriebsergebnis von minus 4,8 Mio. Euro sowie einem Fehlbetrag von minus 6,4 Mio. Euro spürbar schlechter aus als von uns vermutet. Zwar kündigt der Vorstand für das laufende Jahr ein „deutlich besseres” Konzernergebnis an. Von schwarzen Zahlen ist aber nicht die Rede. Gut ein Viertel der Anteile befindet sich im Streubesitz, den Rest hält die Beteiligungsgesellschaft Aurelius. Keine Frage: Seit dem Einstieg der Münchner bei dem zuvor doch etwas chaotisch geführten Unternehmen hat sich viel zum Positiven gewandelt. Trotzdem sehen die Zahlen noch immer ziemlich mau aus. Belastungen waren zuletzt die höhere Zinsbelastung durch die Ende 2013 emittierte Anleihe. Zudem klappte die Fertigung der Sealine-Motorboote nicht von Beginn an reibungslos – was allerdings auch nicht zu erwarten war. Letztlich bleibt der Yachtbau ein schwieriges und von hohen Vorleistungen geprägtes Geschäft, auch weil die Bootsbauer eine immer größere Modellvielfalt anbieten müssen. Der Small Cap bleibt wohl nur etwas für Liebhaber. Haltenswert ist er unserer Meinung nach aber schon.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
HanseYachts
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
A0KF6M 3,880 Kaufen 60,88
KGV 2023e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
13,38 21,53 0,62 -4,57
KBV KCV KUV EV/EBITDA
13,60 7,01 0,50 -33,21
Dividende '20 in € Dividende '21e in € Div.-Rendite '21e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00 23.11.2021
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
22.11.2021 28.02.2022 30.05.2022 30.11.2021
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
-5,64% -22,20% -26,79% -33,10%
    

 


 

Mit dieser Situation ist wohl niemand glücklich: Obwohl Curasan, ein Hersteller von synthetischen Knochenersatz- und -aufbaumaterialen, operativ gute Fortschritte gemacht hat, ist die Notiz seit Jahresmitte von 1,75 auf 1,10 Euro eingeknickt. Natürlich spielt es eine Rolle, dass Investoren in unsicheren Börsenzeiten bei kleinkapitalisierten Titeln wie Curasan gern einmal Kasse machen. Bei dem Unternehmen aus Kleinostheim in der Nähe von Aschaffenburg drückt aber ausgerechnet der Gründer und ehemalige Vorstandschef, Hans Dieter Rössler, ohne Rücksicht auf Verluste auf den Verkaufsknopf. Schwer zu sagen, wie lange Rössler diese Vollgasstrategie noch fahren will. Immerhin besitzt er auch jetzt noch knapp 20 Prozent der Aktien. Derweil äußern sich die Analysten positiv über das Papier: Kürzlich hat Roger Becker von der BankM das Papier in einer Basisstudie mit einem fairen Wert von 2,24 Euro zum Kauf empfohlen. Leser von boersengefluester.de können sich die Analyse HIER kostenlos herunterladen. Zudem hat nun auch Thomas Umlauft von Montega Research aus Hamburg einen umfassenden Researchbericht zu Curasan verfasst. „Mit der Restrukturierung unter dem Turnaround-erfahrenen Management wurde das Fundament für profitables Wachstum gelegt. Wir nehmen die Aktie mit einem Kursziel von 1,80 Euro in unsere Coverage auf”, sagt Umlauft im Gespräch mit boersengefluester.de. Auf der Hauptversammlung Ende Juni hatte Curasan-Vorstandschef Michael Schlenk für 2015 Erlöse zwischen 6,3 und 6,9 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Den zu erwartenden Verlust siedelte er in einer Bandbreite von 1,2 bis 1,6 Mio. Euro an. Im vierten Quartal 2016 will Curasan dann erstmals auf Monatsbasis den operativen Break-even schaffen. Zum Halbjahr 2015 kam die Gesellschaft aufgrund einer Schadensersatzzahlung durch das US-Medizintechnikunternehmen Stryker auf einen Gewinn von 3,5 Mio. Euro. Risikobereite Investoren nutzen die aktuelle Kursschwäche bei Curasan für den Einstieg. Mit Sicht auf zwölf Monate sollte sich ein Engagement mit hoher Wahrscheinlichkeit lohnen.

 

  Kurs: 0,000 €

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022e
Umsatzerlöse1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge3 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge5 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge6 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer:

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
0,000 0,00
KGV 2023e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 0,00 0,00 0,00
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende '20 in € Dividende '21e in € Div.-Rendite '21e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
    

 

 

 

 



Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.