HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 8,56%
PBB
DT.PFANDBRIEFBK
Anteil der Short-Position: 8,27%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 5,90%
ZAL
ZALANDO
Anteil der Short-Position: 5,24%
BRNK
BRANICKS GR.
Anteil der Short-Position: 5,05%
S92
SMA Solar Techn.
Anteil der Short-Position: 4,43%
COK
Cancom IT Systeme
Anteil der Short-Position: 4,34%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 4,13%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 3,15%
RHM
Rheinmetall
Anteil der Short-Position: 2,50%
CLIQ
CLIQ DIGITAL
Anteil der Short-Position: 2,23%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 2,23%
MTX
MTU Aero Engines
Anteil der Short-Position: 2,13%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 1,86%
EVK
EVONIK INDUSTRIES
Anteil der Short-Position: 1,74%
ADJ
ADLER GR. NPV
Anteil der Short-Position: 0,81%
VNA
VONOVIA
Anteil der Short-Position: 0,79%
MRK
Merck
Anteil der Short-Position: 0,79%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 0,77%
SRT
Sartorius
Anteil der Short-Position: 0,59%
COP
COMPUGROUP MED.
Anteil der Short-Position: 0,52%
VBK
VERBIO
Anteil der Short-Position: 0,50%
BNR
BRENNTAG
Anteil der Short-Position: 0,50%

BASF: Da passen locker alle SDAX-Werte rein

Einen Aktien-Tipp für BASF abzugeben, ist bestimmt nicht extrem originell. Aber das muss es auch gar nicht. Entscheidend ist, was am Ende herauskommt. Und innerhalb des DAX gibt BASF momentan eine super Figur ab. Auch charttechnisch: Widerstände sind vorerst gar keine auszumachen. Die nächste Unterstützung naht bereits bei rund 84,50 Euro. Dabei zählte der Chemie-Titel im Vorjahr mit einer Performance von „nur“ 11,5 Prozent (inklusive Dividende) noch zu den klaren Underperformern. Immerhin kletterte der DAX 2013 um nahezu ein Viertel. Im laufenden Jahr hat sich das Bild jedoch gedreht. Mit einem Plus von 16 Prozent (inklusive der Dividende von 2,70 Euro zur HV am 2. Mai 2014) zeigt BASF dem Blue-Chip-Index klar die Rücklichter. Auffällig: Selbst die direkten heimischen Vergleichswerte Lanxess und Evonik hinken mit Performances von bislang 4,6 Prozent (Lanxess) und 2,00 Prozent (Evonik) klar hinterher. Das Argument „Nachholbedarf“ zieht isoliert also nicht, schließlich lief das Vorjahr für die Aktien von Lanxess und Evonik auch nicht gerade traumhaft.

Geht es nach den Analysten, dürfte die BASF-Aktie im laufenden Jahr erstmals in dreistellige Regionen vorstoßen – oder zumindest daran kratzen. Zumindest bewegen sich etliche Kursziele zwischen 90 und 98 Euro. Dabei klingt der Ausblick der Ludwigshafener gar nicht mal so ambitioniert. Bei leicht rückläufigen Erlösen (bedingt durch den Verkauf des Gashandels- und Gasspeichergeschäfts) soll eine leichte Steigerung des operativen Ergebnisses vor Sondereinflüssen herausspringen. Demnach könnte BASF 2014 Erlöse von rund 70,5 Mrd. Euro sowie ein EBIT von 7,7 Mrd. Euro erwirtschaften. Auf dieser Basis wäre der Konzern mit dem 10,4fachen des für 2014 erwarteten Betriebsergebnisses bewertet. Das passt soweit. Ebenfalls im Schnitt der vergangenen zehn Jahre bewegt sich gegenwärtige das KGV von 13,5.

 

BASF  Kurs: 46,970 €

 

Mit Blick auf das Kurs-Buchwert-Verhältnis ist die BASF-Aktie momentan zwar etwas teurer als im Mittel der jüngsten Dekade, dafür strotzt der Chemiekonzern nur so vor Kraft. Das zuletzt ausgewiesene Eigenkapital von 28,39 Mrd. Euro übersteigt nach Berechnungen von boersengefluester.de die Summe des Eigenkapitals aller 50 SDAX-Unternehmen um immerhin 2,67 Mrd. Euro. Damit bekommt man wohl eine eindrucksvolle Vorstellung von den Dimensionen der BASF-Bilanz. Bis zur nächsten Dividende müssen die Anleger zwar noch bis Ende April 2015 warten. Aus heutiger Sicht spricht jedoch kaum etwas dagegen, dass der DAX-Konzern die Gewinnbeteiligung erneut ein wenig anhebt. Immerhin gilt BASF in dieser Disziplin beinahe als „Mr. Zuverlässig“. In den vergangenen 15 Jahren gab es stattliche elf Dividendenerhöhungen, zwei unveränderte Dividenden (2008 und 2003) und lediglich zwei Kürzungen (2009 und 2001). Den Dividendenabschlag hat BASF in den vergangenen zehn Jahren übrigens acht Mal aufgeholt. Auch das eine bemerkenswerte Quote.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
BASF
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
BASF11 46,970 Kaufen 41.921,77
KGV 2025e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
13,05 13,78 0,96 12,76
KBV KCV KUV EV/EBITDA
1,30 5,17 0,61 8,55
Dividende '22 in € Dividende '23e in € Div.-Rendite '23e
in %
Hauptversammlung
3,40 3,40 7,24 25.04.2024
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
25.04.2024 26.07.2024 30.10.2024 23.02.2024
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
2,51% 4,30% -3,71% -3,10%
    

 

Bildquelle: Pressefoto BASF AG

 

Noch ein Tipp: Eine Zehn-Jahres-Übersicht für alle DAX-Werte mit aktuellen Angaben und historischen Durchschnittswerten für KGV, Kurs-Buchwert-Verhältnis und Dividendenrendite finden Sie HIER. Exklusiv von boersengefluester.de erstellt!


Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.