MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 6,04%
ZAL
ZALANDO
Anteil der Short-Position: 5,78%
TUI1
TUI
Anteil der Short-Position: 5,34%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 4,18%
FTK
FLATEXDEGIRO
Anteil der Short-Position: 4,13%
GBF
Bilfinger Berger
Anteil der Short-Position: 3,88%
SHA
SCHAEFFLER VZO
Anteil der Short-Position: 3,40%
AIXA
Aixtron
Anteil der Short-Position: 3,23%
TMV
TEAMVIEWER INH
Anteil der Short-Position: 3,13%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 2,71%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 2,57%
RHM
Rheinmetall
Anteil der Short-Position: 1,87%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 1,67%
1COV
COVESTRO
Anteil der Short-Position: 1,56%
ADS
Adidas
Anteil der Short-Position: 1,52%
NEM
Nemetschek
Anteil der Short-Position: 1,38%
UN01
UNIPER
Anteil der Short-Position: 1,12%
DB1
Deutsche Boerse
Anteil der Short-Position: 1,01%
BVB
Borussia Dortmund
Anteil der Short-Position: 0,80%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 0,68%
CON
Continental
Anteil der Short-Position: 0,56%
EVK
EVONIK INDUSTRIES
Anteil der Short-Position: 0,54%
F3C
SFC Energy
Anteil der Short-Position: 0,51%

Cenit: Großer Schritt nach vorn

Beim Hintergrundgespräch Anfang September 2016 in der Alten Oper in Frankfurt ließ sich Kurt Bengel, Vorstandssprecher von Cenit, noch nicht aus der Reserve locken. Zwar räumte Bengel ein, dass Cenit – um die ambitionierten Wachstumsziele zu erreichen – auch auf Akquisitionen angewiesen sei. Konkrete Gespräche liefen damals offenbar aber noch nicht, oder sie waren noch nicht in einem Stadium, wo man öffentlich hätte drüber reden sollen. Nun hat sich das Blatt gewendet: Dem Vernehmen nach befindet sich das Softwarehaus und IT- Dienstleistungsunternehmen nämlich „in der letzten Prüfungsphase“ zum vollständigen Erwerb von Keonys. Der Softwareintegrator mit Hauptsitz in Paris und Niederlassung in Stuttgart – dem Firmensitz von Cenit – hat sich auf die Bereiche Product Lifecycle Management und 3D-Design auf Basis von Dassault Systèmes-Software spezialisiert und passt damit perfekt zu Cenit. Im März 2017 soll der Vertrag in trockenen Tüchern sein. „Der Zusammenschluss unserer Unternehmen führt zu einer neuen gemeinsamen Stärke”, sagt Bengel.

Durch die Übernahme würde sich Cenit einen verbesserten Marktzugang in Frankreich und den Benelux-Ländern erschließen, heißt es offiziell. Nicht nur das: Mit dem Keonys-Deal könnte die Gesellschaft einen gewaltigen Schritt nach vorn machen, immerhin steuern die Franzosen 2016 auf einen Umsatz von rund 56 Mio. Euro zu. Zum Vergleich: Cenit rechnet für das laufende Jahr mit einem Erlösplus von rund fünf Prozent auf dann knapp 128 Mio. Euro. Als voraussichtlichen Kaufpreis steht einen Betrag von rund 6 Mio. Euro im Raum. Angaben zur Ergebnissituation der nicht börsennotierten Keonys S.A.S. sind leider Fehlanzeige. So gesehen lässt sich derzeit auch nicht einschätzen, wie angemessen die ziemlich niedrig scheinende Summe tatsächlich ist.

Auf jeden Fall würde Cenit den Betrag beinahe aus der Portokasse zahlen. Zum Ende des dritten Quartals hatte die schuldenfreie Gesellschaft schließlich mehr als 31 Mio. Euro an liquiden Mitteln auf der Aktivseite stehen. Cenit hatte es sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 auf Umsätze von mindestens 170 Mio. Euro zu kommen – bei einer EBIT-Marge von 10,0 Prozent. Für boersengefluester.de bleibt die Cenit-Aktie ein attraktives Investment. Kurse unter 20 Euro sehen wir als gute Einstiegsgelegenheit.

 

Foto: pixabay

 

 

Cenit  Kurs: 14,500 €

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Cenit
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
540710 14,500 Kaufen 121,33
KGV 2023e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
16,86 22,13 0,78 20,14
KBV KCV KUV EV/EBITDA
3,31 14,73 0,83 8,55
Dividende '20 in € Dividende '21e in € Div.-Rendite '21e
in %
Hauptversammlung
0,47 0,75 5,17 20.05.2022
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
11.05.2022 02.08.2022 03.11.2022 31.03.2022
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
-9,01% -0,90% 4,69% 3,57%
    

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022e
Umsatzerlöse1 123,77 151,70 169,99 171,71 147,24 146,07 170,00
EBITDA1,2 14,06 15,27 11,95 15,24 9,59 11,27 15,00
EBITDA-Marge3 11,36 10,07 7,03 8,88 6,51 7,72 8,82
EBIT1,4 11,85 12,84 9,03 9,20 3,63 6,23 9,00
EBIT-Marge5 9,57 8,46 5,31 5,36 2,47 4,27 5,29
Jahresüberschuss1 8,15 8,99 6,13 6,96 2,92 4,35 6,75
Netto-Marge6 6,58 5,93 3,61 4,05 1,98 2,98 3,97
Cashflow1,7 9,06 3,92 9,62 11,68 12,28 8,24 11,50
Ergebnis je Aktie8 0,97 1,07 0,73 0,82 0,28 0,51 0,73
Dividende8 1,00 1,00 0,60 0,00 0,47 0,75 0,50
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

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1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: KPMG


Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.