VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 9,18%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 7,34%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 6,26%
S92
SMA Solar Techn.
Anteil der Short-Position: 4,82%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 4,65%
1COV
COVESTRO
Anteil der Short-Position: 4,38%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 4,32%
FTK
FLATEXDEGIRO
Anteil der Short-Position: 3,81%
ZAL
ZALANDO
Anteil der Short-Position: 3,67%
KGX
KION GR.
Anteil der Short-Position: 2,73%
ECV
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 2,72%
KCO
Klöckner &
Anteil der Short-Position: 2,28%
SGL
SGL Carbon
Anteil der Short-Position: 2,26%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 2,13%
NB2
NORTHERN DATA INH
Anteil der Short-Position: 1,97%
HYQ
Hypoport
Anteil der Short-Position: 1,88%
O2D
TELEFONICA DTLD HLDG
Anteil der Short-Position: 1,59%
TEG
TAG Immobilien
Anteil der Short-Position: 1,48%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 1,43%
ADS
Adidas
Anteil der Short-Position: 1,29%
AG1
AUTO1 GR. INH
Anteil der Short-Position: 0,77%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 0,50%
PNE3
PNE Wind
Anteil der Short-Position: 0,50%

Data Modul: Voller Energie nach oben

Das ging jetzt ruck zuck: Vor vier Wochen mussten die Aktionäre von Data Modul noch befürchten, dass ihr Anteilschein nach unten durchgereicht würde. Bis auf rund 16,50 Euro sackte die Notiz des Anbieters von Displays, Touch Panels und CPU-Boards Mitte Oktober ab. Mit der Vorlage des Neun-Monats-Berichts gab es jetzt einen kräftigen Rebound bis deutlich über die Marke von 20 Euro. Im Februar 2013 und Mai/Juni 2014 machte der Small Cap jeweils genau an dieser Marke schlapp. Sollten Anleger daher das spürbar erhöhte Kursniveau jetzt für den Ausstieg nutzen? So viel vorweg: Bewertungsmäßig spricht gar nichts für einen Verkauf. Data Modul hat in den vergangenen beiden Jahren massive Veränderungen angestoßen und sich einem Fitnessprogramm unterzogen. Die Erfolge stellen sich nun immer deutlicher ein. Das sollte sich dann auch nachhaltig im Aktienkurs abbilden.

Auf dem aktuellen Niveau kommt die in München ansässige Gesellschaft auf einen Börsenwert von 72 Mio. Euro. Für 2014 geht Data Modul davon aus, dass der Vorjahresumsatz von 146,7 Mio. Euro um vier bis neun Prozent getoppt wird. Das würde auf Erlöse zwischen 152,5 und 160 Mio. Euro hinauslaufen. Beim Ergebnis gibt es keine konkrete Vorgabe, der Vorstand spricht lediglich von einer „deutlichen Verbesserung”. Der Hebel ist enorm: Nach neun Monaten 2014 zog der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) bereits von 3,27 auf 7,49 Mio. Euro an. Die Analysten von Warburg Research haben für das Gesamtjahr 2014 ein Betriebsergebnis von 9,8 Mio. Euro in ihren Planungen stehen – bei Erlösen von 159 Mio. Euro. Für 2015 gehen die Banker sogar von einem weiteren EBIT-Anstieg auf 10,7 Mio. Euro aus. Mit Blick auf das aktuelle Margenniveau schlägt sich Data Modul noch besser als von den Finanzexperten vermutet. Nach neun Monaten 2014 kommt das Unternehmen immerhin auf eine operative Rendite von 6,4 Prozent. Das liegt etwa in der Mitte zwischen der Ausbeute aus den beiden sehr starken Jahren 2011 (7,2 Prozent) und 2012 (5,8 Prozent).

 

Data Modul  Kurs: 55,500 €

 

Auf Basis der Gewinnschätzungen von boersengefluester.de kommt die Aktie derzeit auf ein 2015er-KGV von rund zehn. Bezogen auf unsere Prognose für 2016 wird es sogar einstellig. Und sollte Data Modul die Dividende für 2014 bei 0,60 Euro pro Anteilschein belassen, hätte der Titel sogar unter Renditeaspekten Charme – immerhin liegt die Verzinsung bei 2,9 Prozent. Zur Einordnung: Die auf dem heimischen Kurszettel wohl am ehesten vergleichbare Firma Fortec Elektronik kommt auf eine Dividendenrendite von 4,6 Prozent. Da kann Data Modul zwar nicht mithalten, dafür bieten die Münchner derzeit die knackigere Wachstumsstory – gepaart mit einem attraktiveren KGV als Fortec es hat. Beim Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) spielen beide Titel dagegen etwa in einer Liga. Für boersengefluester.de bleiben beide Aktien kaufenswert. Data Modul ist dabei einen Tick spekulativer, schon aufgrund der ungleichen Bilanzrelationen. Unser bisheriges Kursziel von 25 Euro für den Anteilschein von Data Modul halten wir nach wie vor für gerechtfertigt. Charttechnisch wäre es wichtig, dass der Bereich nördlich von 20 Euro nun nachhaltig verteidigt wird.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Data Modul
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
549890 55,500 Kaufen 195,70
KGV 2023e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
14,23 18,75 0,76 22,95
KBV KCV KUV EV/EBITDA
1,63 - 1,00 11,56
Dividende '22 in € Dividende '23e in € Div.-Rendite '23e
in %
Hauptversammlung
0,12 0,12 0,22 10.05.2022
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
10.05.2022 05.08.2022 04.11.2022 24.03.2022
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
1,72% -0,43% -14,62% -12,60%
    

 

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Fortec Elektronik
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
577410 26,200 Kaufen 85,16
KGV 2023e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
13,58 14,78 0,92 20,11
KBV KCV KUV EV/EBITDA
1,79 40,44 0,96 7,42
Dividende '22 in € Dividende '23e in € Div.-Rendite '23e
in %
Hauptversammlung
0,70 0,70 2,67 15.02.2023
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
25.11.2022 30.03.2023 25.05.2023 28.10.2022
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
12,26% 13,78% 33,67% 37,17%
    


Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.