H24
HOME24 INH
Anteil der Short-Position: 9,48%
SANT
S+T
Anteil der Short-Position: 7,43%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 6,98%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 5,69%
FNTN
FREENET
Anteil der Short-Position: 4,65%
ADJ
ADLER GR. NPV
Anteil der Short-Position: 4,07%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 4,04%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 2,91%
LPK
LPKF Laser & Electr.
Anteil der Short-Position: 2,90%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 2,61%
PSM
PROSIEBENSAT.1
Anteil der Short-Position: 2,15%
CT4
FOX E-MOBILITY IN...
Anteil der Short-Position: 2,00%
ZAL
ZALANDO
Anteil der Short-Position: 1,63%
SOW
Software AG
Anteil der Short-Position: 1,32%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 1,27%
TMV
TEAMVIEWER INH
Anteil der Short-Position: 1,01%
AM3D
SLM SOLUTIONS GRP
Anteil der Short-Position: 0,91%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 0,86%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 0,77%
DEZ
Deutz
Anteil der Short-Position: 0,72%
FSNT
FASHIONETTE
Anteil der Short-Position: 0,60%
FME
Fresenius Med. Care
Anteil der Short-Position: 0,56%
VNA
VONOVIA
Anteil der Short-Position: 0,43%

DEAG Deutsche Entertainment: Darum cool bleiben

Konzertveranstalter wie CTS Eventim und DEAG Deutsche Entertainment werden gerade an der Börse mit am meisten abgestraft. Kein Wunder: Aufgrund der Corona-Krise sollen bis auf weiteres Veranstaltungen aller Art mit mehr als 1.000 Besuchern abgesagt oder verschoben werden. Dem Vernehmen nach soll dieses Verbot zunächst bis Mitte April gelten. “Der Vorstand der DEAG und die Verantwortlichen der einzelnen Konzerngesellschaften analysieren die aktuellen Entwicklungen und deren Implikationen intensiv”, heißt es offiziell. Zudem betonen die Berliner: “Bis auf Weiteres werden alle Veranstaltungen unabhängig von der jeweiligen Teilnehmerzahl planmäßig durchgeführt. Eventuelle Absagen von Veranstaltungen von “hoher Hand” werden selbstverständlich umgehend umgesetzt.” Aus unternehmensnahen Quellen des Konzertveranstalters DEAG hören wir zudem, dass es für die Zeit danach bislang keinen Einbruch von Ticketverkäufen gibt. Im Gegenteil: Innerhalb nur weniger Stunden wurden vergangene Woche 65.000 Tickets für die „Böhse Onkelz“ Stadiontour verkauft, und innerhalb nur eines Tages waren beide Konzerte ausverkauft.

DEAG ist zudem für alle abgesagten Konzerte voll durch die AXA versichert. Viele Konzerte werden zudem nachgeholt. Aus strategischer Sicht ist diese schwierige Zeit sogar eine enorme Chance für die DEAG. Grund: Nur eine sehr kleine Anzahl der deutschen Konzertveranstalter ist gegen Epidemie-bedingte Absagen versichert. DEAG hat hierfür die vergangenen Jahre mehr als 4 Mio. Euro extra Versicherungsprämien bezahlt, die sich viele andere Veranstalter gespart haben. Das versetzt DEAG in eine sehr komfortable Lage. Bei einer zu erwartenden Pleitewelle von kleineren, unversicherten Veranstaltern könnte die DEAG, die 35 Mio. Euro Cash in der Kasse hat, massiv Marktanteile hinzugewinnen.

Derweil hat DEAG 2019 eines der erfolgreichsten Jahre der Firmengeschichte hinter sich, die genauen Zahlen kommen Ende März. Und auch das erste Quartal diesen Jahres wird ein Rekordquartal – trotz Corona. Denn die Absagen greifen erst ab dieser Woche für einige wenige Wochen. Ebenso bleibt DEAG mit einem Börsenwert von zurzeit 88 Mio. Euro ein spannendes Übernahmeziel, gerade für US-Konzerne. Da Brancheninsider meist deutlich weniger panikgetrieben sind als die breite Masse, können wir uns durchaus vorstellen, dass der ein oder andere strategische Käufer seine Überlegungen gerade eher beschleunigt (siehe dazu auch unseren Beitrag HIER) und die Schwäche des Marktes zur Konsolidierung nutzt.

 

  Kurs: 0,000 €

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021e
Umsatzerlöse1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge3 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge5 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge6 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer:

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
0,000 0,00
KGV 2022e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 0,00 0,00 0,00
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende '20 in € Dividende '21e in € Div.-Rendite '21e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
    

 

Foto: Clipdealer


 

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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.