HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 13,14%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 9,87%
LXS
Lanxess
Anteil der Short-Position: 7,89%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 7,09%
NDA
Aurubis
Anteil der Short-Position: 6,54%
PBB
DT.PFANDBRIEFBK
Anteil der Short-Position: 6,36%
AIXA
Aixtron
Anteil der Short-Position: 6,27%
NAG
NAGARRO
Anteil der Short-Position: 5,46%
VAR
Varta
Anteil der Short-Position: 5,35%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 4,89%
BRNK
BRANICKS GR.
Anteil der Short-Position: 4,20%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 2,71%
RDC
REDCARE PHARMACY ...
Anteil der Short-Position: 2,66%
PNE3
PNE Wind
Anteil der Short-Position: 1,91%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 1,84%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 1,70%
TEG
TAG Immobilien
Anteil der Short-Position: 1,66%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 1,30%
GLJ
GRENKE
Anteil der Short-Position: 1,00%
BFSA
BEFESA ORD.
Anteil der Short-Position: 0,70%
FNTN
FREENET
Anteil der Short-Position: 0,50%
BAS
BASF
Anteil der Short-Position: 0,50%
BVB
Borussia Dortmund
Anteil der Short-Position: 0,50%

Edel: Klangvolle Dividende mit Spotify und iTunes

Auf der Frankfurter Buchmesse suchte man Edel im laufenden Jahr vergebens. Dabei hatte das Musik- und Verlagshaus 2012 noch einen sehr prominenten Stand auf der Leitveranstaltung der Branche. Von Börsenaktivitäten wie Roadshows oder Small-Cap-Präsentationen haben sich die Hamburger bereits seit längerer Zeit zurückgezogen. Aus heutiger Sicht mag man kaum glauben, dass Edel – neben der damaligen EM. TV – mal einer der heißesten Medienwerte vom Neuen Markt war. Immerhin: Vorstandschef Michael Haentjes ist noch immer an Bord und hat aus dem zwischenzeitlich viel zu schnell gewachsenen Unternehmen eine feine Firma mit toller Reputation in der Verlagsbranche geformt.

Für Privatanleger kommt Edel seit geraumer Zeit vor allem als Dividendenwert in Frage. Zur Hauptversammlung im Mai 2014 (einen konkreten Termin gibt es noch nicht) will das Unternehmen erneut 0,10 Euro pro Aktie ausschütten. Bezogen auf den aktuellen Kurs ergibt sich daraus eine Rendite von fast 4,9 Prozent. Edel weist darauf hin, dass die Dividende nicht der Kapitalertragsteuer unterliegt – häufig wird daher etwas lapidar von einer „steuerfreien Dividende“ gesprochen. Wirklich steuerfrei sind diese Ausschüttungen aber nur für Investoren, die das jeweilige Papier bereits vor 2009 – also vor Einführung der Abgeltungsteuer – im Depot haben! Für alle anderen Anleger setzt lediglich eine zeitliche Verschiebung der Besteuerung ein. Denn die steuerfreien Dividenden werden über die Haltedauer kaufpreismindernd fortgeschrieben. Sobald ein Anleger seine Aktie verkaufen will, wird die Abgeltungsteuer fällig – und zwar auf die Differenz zwischen Verkaufspreis und ursprünglichem Kaufpreis, der um die erhaltenen Dividenden gekürzt wurde. Für Privatanleger bleibt jedoch ein Vorteil: der Steuerstundungseffekt.

 

Edel  Kurs: 4,580 €

 

Aber auch losgelöst von der Dividendenzahlung hat der Small Cap seine Reize: Der Börsenwert von knapp 47 Mio. Euro entspricht nur rund 30 Prozent des aktuellen Umsatzes von 155,6 Mio. Euro. Ergebnismäßig konnte Edel die Vorjahreswerte zwar nicht ganz erreichen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag im Geschäftsjahr 2012/13 (per 30. September) mit 6,9 Mio. Euro letztlich aber nur um rund zehn Prozent unterhalb der Vergleichszahl von 2011/12. Zum Halbjahr hinkte das Betriebsergebnis noch um fast 42 Prozent zurück. „Das Ergebnis des ersten Halbjahres mag enttäuschend aussehen, doch haben wir an einigen Stellen des Unternehmens die Weichen für weiteres Wachstum und höheren Gewinn gestellt“, kommentierte Haentjes damals. Gedrückt wurde der Profit unter anderem durch weiter rückläufige Margen bei der Tochter Optimal Media GmbH. Der Mediendienstleister aus Röbel an der Müritz ist im Druckbereich tätig, verarbeitet aber auch CDs/DVDs oder andere Tonträger für Edel. Als positives Gegengewicht entwickelt sich dagegen zunehmend die Tochter Kontor New Media GmbH. Was wohl nur wenige Börsianer wissen: Die Gesellschaft zählt für Plattformen wie iTunes von Apple, Amazon, Musicload der Deutschen Telekom oder Spotify zu den wichtigsten Digitalvertrieben in Europa.

 

Edel  Kurs: 4,580 €

 

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Edel mit einer „Fortsetzung der soliden Unternehmensentwicklung“. Auf Basis der aktualisierten Ergebnisschätzungen von boersengefluester.de kommt der Nebenwenwert derzeit auf ein 2014er-KGV von rund 13,7. Das ist nicht unbedingt ein super Schnapper, lässt aber durchaus Platz nach oben. Wer also einen dividendenstarken Nebenwert aus der Medienszene sucht, ist bei Edel gut aufgehoben. Wenig inspirierend sieht nur der Chart aus. Allerdings hellt sich das Bild in den Wochen vor der Hauptversammlung regelmäßig auf. Clevere Anleger positionieren sich also rechtzeitig.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Edel
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
564950 4,580 Kaufen 104,12
KGV 2025e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
7,16 15,19 0,46 16,01
KBV KCV KUV EV/EBITDA
2,43 3,24 0,37 4,67
Dividende '22 in € Dividende '23e in € Div.-Rendite '23e
in %
Hauptversammlung
0,30 0,30 6,55 27.03.2024
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
29.05.2024 31.01.2024
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
-3,90% -2,26% -9,31% 11,17%
    

 

Foto: Spotify

 

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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.

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