H24
HOME24 INH
Anteil der Short-Position: 9,37%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 7,03%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 5,19%
ADJ
ADLER GR. NPV
Anteil der Short-Position: 4,72%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 4,11%
S92
SMA Solar Techn.
Anteil der Short-Position: 2,85%
LPK
LPKF Laser & Electr.
Anteil der Short-Position: 2,85%
KCO
Klöckner &
Anteil der Short-Position: 2,76%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 2,51%
CCAP
CORESTATE CAPITAL...
Anteil der Short-Position: 2,01%
CLIQ
CLIQ DIGITAL
Anteil der Short-Position: 1,60%
EXL
EXASOL
Anteil der Short-Position: 1,45%
O2D
TELEFONICA DTLD HLDG
Anteil der Short-Position: 1,39%
LXS
Lanxess
Anteil der Short-Position: 1,19%
WEW
WESTWING GR.
Anteil der Short-Position: 1,12%
BVB
Borussia Dortmund
Anteil der Short-Position: 0,90%
TMV
TEAMVIEWER INH
Anteil der Short-Position: 0,87%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 0,81%
FME
Fresenius Med. Care
Anteil der Short-Position: 0,66%
C0M
COM.CHARG.SOL INH...
Anteil der Short-Position: 0,51%
CON
Continental
Anteil der Short-Position: 0,47%
VTSC/D
VITESCO TECHS GRP
Anteil der Short-Position: 0,44%
WSU
WashTec
Anteil der Short-Position: 0,00%

Exklusiv: Der große DAX-Dividenden-Report 2014

Beinahe schon traditionell als letztes DAX-Unternehmen hat nun auch SAP seinen Dividendenvorschlag für 2013 vorgelegt. Der Softwarekonzern will für das vergangene Jahr 1,00 Euro je Aktie ausschütten. Das sind immerhin 15 Cent mehr als im Vorjahr. Dennoch beträgt die Rendite nur 1,8 Prozent, was bestenfalls einen Mittelfeldplatz im DAX sichert. Unabhängig davon: Nun ist die Blue-Chip-Runde komplett und die Stunde der Statistik hat geschlagen. Insgesamt schütten die 30 DAX-Konzerne nach Berechnungen von boersengefluester.de für 2013 eine Dividendensumme von 26,84 Mrd. Euro aus. Das ist zwar um 3,1 Prozent weniger als für 2012. Angesichts von Mammutkürzungen wie bei E.ON (952 Mio. Euro weniger als im Vorjahr), Deutsche Telekom (785 Mio. Euro weniger als im Vorjahr) und RWE (614 Mio. Euro weniger als im Vorjahr) kann sich das Ergebnis aber durchaus sehen lassen. Die absolut höchsten Zuwächse steuerten dagegen die Allianz (368 Mio. Euro mehr als im Vorjahr), Volkswagen (233 Mio. Euro mehr als im Vorjahr) und die Deutsche Lufthansa (207 Mio. Euro mehr als im Vorjahr) zum Gesamtergebnis bei.

 

Bildschirmfoto 2014-03-20 um 21.07.22

 

Erstmals seit zwei Jahren fällt die gesamte Ausschüttungssumme mit 26,84 Mrd. Euro aber wieder unter die Marke von 27 Mrd. Euro. Die bisherige Rekordmarke datiert bereits vom Jahr 2008 – also unmittelbar vor Ausbruch der weltweiten Finanzkrise.

 

DAX-DiviÜbersicht

 

Insgesamt 18 Konzerne haben ihre Dividende erhöht – das sind zwei mehr als im Vorjahr. Fünf Gesellschaften lassen ihre Dividende konstant, nach neun im Vorjahr. Auffällig ist jedoch, dass die Zahl der Dividendenkürzer mit fünf deutlich höher ist als 2012. Damals reduzierten nur zwei DAX-Firmen ihre Gewinnbeteiligung. Nachdem die Deutsche Lufthansa ihre Dividendenzahlung wieder aufgenommen hat, gibt es mit der Commerzbank und ThyssenKrupp nur noch zwei Gesellschaften, die ihre Anteilseigner mit einer Nullrunde abspeisen.

Ein Wermutstropfen bleibt allerdings: Angesichts der deutlich erhöhten Indexstände hat sich die durchschnittliche Dividendenrendite des DAX mittlerweile allerdings auf 2,64 Prozent reduziert. Vor einem Jahr lag die Verzinsung noch bei 3,07 Prozent. Von den Einzelwerten bieten derzeit noch vier Unternehmen eine Dividendenrendite von mehr als vier Prozent. Angeführt wird das Quartett von der Münchener Rück (4,82 Prozent). Es folgen der Stromversorger E.ON mit 4,38 Prozent, die Allianz mit 4,35 Prozent und die Deutsche Telekom mit 4,34 Prozent. Die prozentual größten Sprünge haben dagegen Unternehmen wie Henkel, HeidelbergCement, Allianz oder eben SAP gemacht. So gesehen war die Dividendenankündigung von SAP ein würdiger Abschluss für eine unterm Strich doch noch ganz versöhnliche Ausschüttungssaison, auch wenn es nicht für einen neuen Rekord gereicht hat – eine indirekte Folge der Energiewende.
DAXTopFlop

 

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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.