H24
HOME24 INH
Anteil der Short-Position: 9,33%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 7,15%
SANT
S+T
Anteil der Short-Position: 6,43%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 6,32%
ADJ
ADLER GR. NPV
Anteil der Short-Position: 3,96%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 3,93%
LPK
LPKF Laser & Electr.
Anteil der Short-Position: 3,91%
S92
SMA Solar Techn.
Anteil der Short-Position: 3,63%
LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 3,31%
CLIQ
CLIQ DIGITAL
Anteil der Short-Position: 2,31%
TUI1
TUI
Anteil der Short-Position: 2,03%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 2,01%
LXS
Lanxess
Anteil der Short-Position: 1,94%
CT4
FOX E-MOBILITY IN...
Anteil der Short-Position: 1,87%
WEW
WESTWING GR.
Anteil der Short-Position: 1,71%
FRA
Fraport
Anteil der Short-Position: 1,63%
HEI
HeidelbergCement
Anteil der Short-Position: 1,16%
TMV
TEAMVIEWER INH
Anteil der Short-Position: 1,08%
C0M
COM.CHARG.SOL INH...
Anteil der Short-Position: 1,05%
HOT
Hochtief
Anteil der Short-Position: 0,62%
ADS
Adidas
Anteil der Short-Position: 0,60%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 0,60%
AM3D
SLM SOLUTIONS GRP
Anteil der Short-Position: 0,59%

Fortec Elektronik: Prima Start hingelegt

Wenn Sandra Maile, Vorstandsvorsitzende von Fortec Elektronik, von einem „sehr guten operativen Ergebnis“ für das erste Quartal spricht, müssen die Zahlen in der Tat beachtlich sein. Schließlich sind die Rahmenbedingungen um Lieferengpässe und mitunter aberwitzig gestiegenen Preisen auch für den Systemanbieter von Elektronikbauteilen sowie Displays noch immer herausfordernd. Konkret kommt Fortec im Auftaktviertel des Geschäftsjahrs 2021/22 (30. Juni) auf ein Umsatzplus von 4,7 Prozent auf 21,19 Mio. Euro. Da sich die wesentlichen Aufwandspositionen eher vorteilhaft entwickelt haben, zieht das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 59,6 Prozent auf 2,24 Mio. Euro an. Unterm Strich verbessert sich der Gewinn je Aktie damit von 0,31 auf 0,53 Euro. Auch wenn Maile im Gespräch mit boersengefluester.de (HIER) einen ansprechenden Jahresstart angedeutet hatte: Insbesondere auf der Ergebnisseite liegen die Zahlen deutlich über unseren Erwartungen.

Mit Blick auf das Gesamtjahr bleibt Maile vorerst bei ihrer Prognose, wonach der Konzernumsatz den Vorjahreswert von 77,43 Mio. Euro um bis zu zwölf Prozent toppen kann, während auf EBIT-Ebene ein leicht unterproportionaler Zuwachs von maximal zehn Prozent gegenüber dem Vergleichswert von 5,32 Mio. Euro realistisch erscheint. So gesehen hat sich das Gesamtbild mit der Vorlage des Q1-Zwischenberichts noch nicht wirklich verändert, aber immerhin: Der schwungvolle Ergebniszuwachs gibt zumindest ein besseres Gefühl. Die stabile Performance der Aktie in den vergangenen Monaten kommt also nicht von ungefähr. Nächster wichtiger Termin aus Investorensicht ist die Hauptversammlung am 24. Februar 2022. Hier soll eine Dividende von erneut 0,60 Euro je Aktie beschlossen werden, womit es der Titel beim jetzigen Kurs von 19 Euro auf eine Rendite von etwas mehr als drei Prozent bringt.

Fortec Elektronik  Kurs: 20,800 €

Da die Aktie auch mit Blick auf alle anderen wesentlichen Bewertungskennzahlen relativ moderat daherkommt, bleibt der Titel ein gute Wahl für Langfristanleger. An den soliden Bilanzrelationen hat sich in den vergangenen drei Monaten ohnehin nichts gravierend verändert. Die Gesellschaft ist deutlich Netto-Cash-positiv und zeigt eine Eigenkapitalquote von knapp 69,50 Prozent. Potenzielle Kurstreiber sind – neben der normalen operativen Entwicklung – insbesondere Übernahmen sowie der weitere Ausbau des Softwareanteils. Der zuletzt nochmals gestiegene Auftragsbestand von 68,60 Mio. Euro (Vorjahr: 46,20 Mio. Euro) gibt zusätzliche Planungssicherheit. Am vorteilhaftesten wäre freilich, wenn sich die Preissituation und die Verfügbarkeit von Vorprodukten endlich entspannen würde, damit aus dem Orderbuch möglichst schnell auch Umsatz wird.

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Fortec Elektronik
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
577410 20,800 Kaufen 67,61
KGV 2023e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
13,00 15,32 0,85 18,41
KBV KCV KUV EV/EBITDA
1,52 6,64 0,87 7,86
Dividende '20 in € Dividende '21e in € Div.-Rendite '21e
in %
Hauptversammlung
0,60 0,70 3,37 24.02.2022
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
26.11.2021 30.03.2022 25.05.2022 28.10.2022
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
6,57% 10,30% 6,12% 15,56%
    
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022e
Umsatzerlöse1 78,52 79,57 88,31 87,73 77,43 85,40 0,00
EBITDA1,2 6,04 6,61 6,10 8,43 7,05 7,75 0,00
EBITDA-Marge3 7,69 8,31 6,91 9,61 9,10 9,08 0,00
EBIT1,4 5,50 6,02 7,45 6,48 5,32 5,80 0,00
EBIT-Marge5 7,00 7,57 8,44 7,39 6,87 6,79 0,00
Jahresüberschuss1 4,26 4,32 5,69 4,78 3,88 3,90 0,00
Netto-Marge6 5,43 5,43 6,44 5,45 5,01 4,57 0,00
Cashflow1,7 5,04 3,47 3,96 3,58 10,18 4,30 0,00
Ergebnis je Aktie8 1,44 1,33 1,75 1,47 1,19 1,20 1,50
Dividende8 0,60 0,60 0,70 0,60 0,60 0,70 0,70
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

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1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: Rödl & Partner

Foto: Clipdealer


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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.