HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 12,45%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 12,01%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 9,09%
LXS
Lanxess
Anteil der Short-Position: 8,88%
AIXA
Aixtron
Anteil der Short-Position: 7,66%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 7,04%
NDA
Aurubis
Anteil der Short-Position: 6,01%
SGL
SGL Carbon
Anteil der Short-Position: 4,62%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 3,98%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 3,41%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 3,22%
WAF
SILTRONIC
Anteil der Short-Position: 2,28%
PNE3
PNE Wind
Anteil der Short-Position: 2,11%
AG1
AUTO1 GR. INH
Anteil der Short-Position: 1,91%
NB2
NORTHERN DATA INH
Anteil der Short-Position: 1,04%
GLJ
GRENKE
Anteil der Short-Position: 0,79%
EVD
CTS EVENTIM
Anteil der Short-Position: 0,70%
BC8
Bechtle
Anteil der Short-Position: 0,67%
1SXP
SCHOTT PHARMA INH
Anteil der Short-Position: 0,60%
CLIQ/D
CLIQ DIGITAL
Anteil der Short-Position: 0,58%
BVB
Borussia Dortmund
Anteil der Short-Position: 0,57%
KGX
KION GR.
Anteil der Short-Position: 0,51%
VBK
VERBIO
Anteil der Short-Position: 0,50%

Gerry Weber: Mal wieder einen Blick wert

Wenn ein Sektor 2015 massiv an Glanz verloren hat, dann war es wohl der textile Einzelhandel. Die Aktien von Tom Tailor, Gerry Weber, Hugo Boss und Ahlers verloren allesamt massiv an Wert – wobei die Spanne von minus 60 Prozent (Tom Tailor) bis minus 25 Prozent (Ahlers) reicht. Gegen Mode an sich haben die Investoren dabei nichts einzuwenden, wie die gute Performance von Zalando zeigt. Vielmehr ist es die Mixtur aus angestaubten Kollektionen und zu sehr auf den stationären Handel ausgerichteten Vertriebskonzepten, die die Börsianer abschreckt. Musterbeispiel dafür ist der langjährige Investorenliebling Gerry Weber. Mit rund 12 Euro ist der SDAX-Titel auf exakt das Niveau zurückgefallen, von dem aus im Jahr 2010 die Rally startete, die den Titel in der Spitze bis auf gut 39 Euro führte. Von solchen Regionen können Anleger derzeit nur träumen. Dennoch: Der ein oder andere antizyklisch agierende Investor wird das Papier zumindest auf seiner Liste der möglichen Überraschungskandidaten für 2016 führen.

 

  Kurs: 0,000 €

 

Immerhin hat Gerry Weber ein umfangreiches Verbesserungsprogramm aufgelegt: Unrentable Standorte werden geschlossen, das neue Logistikzentrum läuft ab Sommer 2016 unter Volllast, zudem hat die Gesellschaft aus Halle in Westfalen sich die Kollektionen vorgenommen. Deutlich positiv werden sich die Maßnahmen vermutlich aber erst in den Zahlen für das Geschäftsjahr 2016/17 (per Ende Oktober) niederschlagen. Vorerst bleibt die Aktie also ein „Bewertungs-Play“. Angesichts der „temperarturbedingten“ Gewinnwarnungen von Steilmann und der mit dem Börsenneuling verbundenen Adler Modemärkte würde es boersengefluester.de wundern, wenn nicht auch Gerry Weber die Prognosen nicht noch einmal anpasst. Für 2014/15 hatte das Unternehmen im September einen Rückgang des operativen Ergebnisses um 20 bis 25 Prozent angekündigt. Die Konsensschätzungen der Analysten bewegen sich zwar bereits am ungünstigeren Ende. Wir befürchten aber, dass das Betriebsergebnis den Vorjahreswert von 108,9 Mio. Euro deutlich stärker unterschreiten wird und eher in einer Spanne von 65 bis 70 Mio. Euro anzusiedeln ist. Dem steht gegenwärtig eine Marktkapitalisierung von knapp 554 Mio. Euro entgegen. On top kommen noch rund 220 Mio. Euro Netto-Finanzverbindlichkeiten, so dass die Aktie etwa mit dem Faktor 11,5 auf das EBIT für 2014/15 bewertet wird.

Richtig teuer ist der Titel damit nicht. Zudem sollte der nahende Buchwert von zurzeit 9,30 Euro je Aktie eine Unterstützung bieten. Zur Einordnung: Der von boersengefluester.de ermittelte Zehn-Jahres-Durchschnittswert für das KBV liegt bei rund 3,3. Interessant wird, wie sich Gerry Weber bei der Dividende verhalten wird. Zuletzt gab es drei Jahre in Folge 0,75 Euro pro Anteilschein. Eine spürbare Kürzung gilt als beschlossene Sache – theoretisch wäre sogar eine Nullrunde denkbar. Wir kalkulieren zurzeit mit einem Schnitt auf 0,30 Euro je Aktie. Selbst damit käme das Papier auf eine Rendite von 2,5 Prozent. Für Anleger, die noch eine Reihe schlechter Nachrichten verkraften können, hat der Titel also durchaus seine Reize. Und die Kategorie „Gefallener Engel“ wird gerade zum Jahreswechsel immer wieder gern gespielt. Wer den Titel noch im Depot hat, sollten engagiert bleiben. Erste Zukäufe empfehlen sich nur im XS-Format. Einen tragfähigen Boden hat der Titel bislang nicht ausgebildet. Möglicherweise steht sogar noch einmal ein Test der Marke von 10 Euro an. Viel hängt von den für Ende Februar 2016 angekündigten Jahreszahlen für 2014/15  und dem Ausblick ab.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
0,000 0,00
KGV 2025e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 0,00 0,00 0,00
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende '22 in € Dividende '23 in € Div.-Rendite '23
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
    

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
Umsatzerlöse1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge3 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge5 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge6 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
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