VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 9,95%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 6,98%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 6,86%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 5,77%
1COV
COVESTRO
Anteil der Short-Position: 4,68%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 4,47%
TMV
TEAMVIEWER INH
Anteil der Short-Position: 3,69%
ZAL
ZALANDO
Anteil der Short-Position: 3,25%
KGX
KION GR.
Anteil der Short-Position: 3,05%
GLJ
GRENKE
Anteil der Short-Position: 2,92%
AIXA
Aixtron
Anteil der Short-Position: 2,83%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 2,78%
ECV
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 2,62%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 2,61%
KCO
Klöckner &
Anteil der Short-Position: 2,55%
FME
Fresenius Med. Care
Anteil der Short-Position: 2,16%
HYQ
Hypoport
Anteil der Short-Position: 1,90%
AT1
AROUNDTOWN EO-,01
Anteil der Short-Position: 1,72%
INS
INSTONE REAL EST.GRP
Anteil der Short-Position: 1,66%
RHM
Rheinmetall
Anteil der Short-Position: 1,65%
ADS
Adidas
Anteil der Short-Position: 1,21%
C0M
COM.CHARG.SOL INH...
Anteil der Short-Position: 1,10%
UN01
UNIPER
Anteil der Short-Position: 0,58%

Intershop Communications: Nächste 5 Millionen Euro-Zufuhr

Erst die Gewinnwarnung für 2018 – nun auch noch eine Barkapitalerhöhung: Der E-Commerce-Softwareanbieter Intershop Communications verlangt seinen Aktionären zurzeit ganz schön was ab. Das Resultat ist ein Aktienkurs, der sich einfach nicht nachhaltig berappeln kann. Jedenfalls hätte es vor zwölf Monaten wohl niemand vermutet, dass Intershop noch einmal neue Aktien zu einem Bezugspreis von 1,14 Euro ausgeben muss. Immerhin notierte der Small Cap im ersten Quartal 2018 lange Zeit oberhalb der Marke von 2,00 Euro. Die jüngste Kapitalerhöhung vom Mai 2018 wurde zu 1,62 Euro je Aktie durchgeführt und spülte brutto rund 5,1 Mio. Euro in die Kassen. Geplant ist nun die Ausgabe von bis zu 4.356.478 Anteilscheinen – entsprechend einem Mittelzufluss von brutto knapp 5 Mio. Euro. Eine bewährte Größenordnung offenbar. Die Einnahmen will das in Jena ansässige Unternehmen erneut in den Umbau des Geschäftsmodells stecken. „Wir stehen an einem markanten Punkt in der Intershop-Historie und wir sind fest davon überzeugt, dass die Transformation zum Cloud-Geschäft den richtigen Schritt für zukünftig profitables Wachstum darstellt“, sagt CEO Jochen Wiechen und betont, dass bestehende Aktionäre bereits ihre Teilnahme an der signalisiert haben.

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Konkrete Namen nennt Wiechen zwar nicht. Im Kern kann es sich dabei aber nur um das Umfeld der von Frank Fischer geführten Shareholder Value Management handeln. Die Frankfurter stehen seit Jahren an der Seite von Intershop. Als Privatanleger muss man sich freilich fragen, ob es überhaupt sinnvoll ist, an der Maßnahme teilzunehmen. Letztlich zieht beschäftigt der Umbau des Geschäftsmodells das Unternehmen ja schon etwas länger – und wird dies wohl auch künftig tun. Dabei gibt es zwar immer wieder ermutigende Zwischenmeldungen. Am Ende müssen Investoren aber damit zurecht kommen, dass wohl kaum vor 2020 mit einem spürbaren Ergebnisswing zu rechnen ist. Mit anderen Worten: Die harten Zahlen werden aufgrund der höheren Vertriebs- und Marketingkosten noch einige Quartale mau bleiben. Auf der Habenseite steht derweil, dass der Börsenwert von rund 46 Mio. Euro – gemessen am Umsatzziel von 50 Mio. Euro für das kommende Jahr – eher moderat ist. Da weisen vergleichbare Unternehmen ganz andere Multiples auf. Mit anderen Worten: Wer ganz fest an die Story glaubt und noch nicht übergewichtet ist in Intershop-Aktien, kann an der Kapitalmaßnahme teilnehmen. Für alle anderen Investoren dürfte es wohl auch nicht weiter schlimm sein, sich ein Stück weit verwässern zu lassen. Das gilt insbesondere mit Blick auf den wenig erbaulichen Chartverlauf des im Prime Standard gelisteten Spezialwerts.

 

  Kurs: 0,000 €

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022e
Umsatzerlöse1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge3 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge5 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge6 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer:

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
0,000 0,00
KGV 2023e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 0,00 0,00 0,00
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende '22 in € Dividende '23e in € Div.-Rendite '23e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
    

 

Foto: Pixabay


 

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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.