H24
HOME24 INH
Anteil der Short-Position: 7,07%
SANT
S+T
Anteil der Short-Position: 6,60%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 6,20%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 5,71%
TUI1
TUI
Anteil der Short-Position: 4,77%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 3,89%
LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 3,42%
ECV
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 2,88%
S92
SMA Solar Techn.
Anteil der Short-Position: 2,78%
LPK
LPKF Laser & Electr.
Anteil der Short-Position: 2,74%
ZIL2
ElringKlinger
Anteil der Short-Position: 2,38%
PSM
PROSIEBENSAT.1
Anteil der Short-Position: 2,22%
SOW
Software AG
Anteil der Short-Position: 1,80%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 1,70%
FRA
Fraport
Anteil der Short-Position: 1,66%
HEI
HeidelbergCement
Anteil der Short-Position: 1,24%
CON
Continental
Anteil der Short-Position: 1,22%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 1,16%
SBS
STRATEC
Anteil der Short-Position: 0,83%
EUZ
Eckert & Ziegler
Anteil der Short-Position: 0,70%
SHA
SCHAEFFLER VZO
Anteil der Short-Position: 0,68%
M5Z
Manz Automation
Anteil der Short-Position: 0,50%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 0,49%

InVision: Massive Wachstumsstrategie

Schwer zu greifen bleibt die InVision-Aktie. Dabei hat der Anbieter von Software zur Steuerung des Personaleinsatzes in Call Centern mit seinen vorläufigen Zahlen für 2016 die eigenen Prognosen erfüllt – wenn auch eher im unteren Bereich. So kamen die Düsseldorfer bei Erlösen von 12,4 Mio. Euro auf ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 3,5 Mio. Euro. In Aussicht gestellt hatte der Vorstand Peter Bollenbeck mit seinen gegenwärtig rund 110 Mitarbeitern einen Umsatz von mindestens 12 Mio. Euro sowie ein EBIT zwischen 3,5 und 4,0 Mio. Euro. Die Cloud-Produkte injixo (Personalplanung) und The Call Center School (eLearning) konnten die in sie gesteckten Erwartungen mit Wachstumsraten von 35 Prozent bzw. 37 Prozent weitgehend erfüllen – wenngleich die zuletzt kommunizierten Planungen für The Call Center School noch Raum nach oben lassen. Der Umsatz mit der klassischen Softwarelösung WFM für den Bereich des Workforce-Management blieb mit rund 8 Mio. Euro dagegen weitgehend stabil, was sich wiederum mit den Erwartungen deckt.

Aufhorchen lässt folgende Aussage aus dem vorläufigen Zahlenüberblick: „InVision plant, laufende Überschüsse in den kommenden Monaten aggressiv in den Ausbau der Vertriebs- und Marketingressourcen zu investieren, um damit in der Folge das Wachstum signifikant zu beschleunigen. In diesem Zusammenhang sollen bis Ende 2018 bis zu 180 neue Mitarbeiter, insbesondere in den USA, in Deutschland und im Vereinigten Königreich, eingestellt werden.“ Zum Vergleich: Nach Ablauf des dritten Quartals war noch von einer Erhöhung des Personalbestand um zunächst bis zu 42 Mitarbeiter die Rede – „zur Beschleunigung des Wachstums“. Das Adjektiv „aggressiv“ tauchte im Bezug auf die Umsetzung strategischer Ziele bislang so nicht auf. Geht der Plan auf, dürfte der Aktienkurs von InVision in deutlich höhere Regionen steigen. Falls sich die Wachstumserwartungen an Produkte wie The Call Center School allerdings nicht erfüllen, wäre das Papier auch auf dem aktuellen Niveau noch ambitioniert bewertet. Das beunruhigt die Börsianer. Per saldo läuft das gegenwärtig wohl maximal auf eine Halten-Einschätzung hinaus.

 

InVision  Kurs: 31,600 €

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
InVision
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
585969 31,600 Kaufen 70,63
KGV 2022e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 27,32 0,00 202,56
KBV KCV KUV EV/EBITDA
5,40 74,19 5,54 36,43
Dividende '20 in € Dividende '21e in € Div.-Rendite '21e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00 08.10.2021
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
06.05.2021 26.08.2021 04.11.2021 25.03.2021
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
5,38% 11,76% 53,40% 65,45%
    

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021e
Umsatzerlöse1 12,71 12,43 13,16 13,07 12,62 12,75 14,00
EBITDA1,2 3,20 4,17 1,88 0,82 1,72 1,80 -2,70
EBITDA-Marge3 25,18 33,55 14,29 6,27 13,63 14,12 -19,29
EBIT1,4 2,68 3,55 1,36 0,23 0,98 1,14 -3,50
EBIT-Marge5 21,09 28,56 10,33 1,76 7,77 8,94 -25,00
Jahresüberschuss1 2,13 2,32 0,80 -0,24 3,00 0,29 -3,95
Netto-Marge6 16,76 18,66 6,08 -1,84 23,77 2,27 -28,21
Cashflow1,7 2,33 4,74 0,67 0,01 1,49 0,95 -2,60
Ergebnis je Aktie8 0,96 1,04 0,36 -0,09 1,34 0,17 -1,75
Dividende8 0,00 0,50 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

  Geschäftsbericht 2020 - Kostenfrei herunterladen.  
1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: RSM

 

Foto: pixabay



Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.