H24
HOME24 INH
Anteil der Short-Position: 6,97%
SANT
S+T
Anteil der Short-Position: 6,44%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 6,26%
TUI1
TUI
Anteil der Short-Position: 5,95%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 5,79%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 3,68%
LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 3,43%
ADJ
ADLER GR. NPV
Anteil der Short-Position: 3,30%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 3,13%
LPK
LPKF Laser & Electr.
Anteil der Short-Position: 2,60%
PSM
PROSIEBENSAT.1
Anteil der Short-Position: 2,33%
SOW
Software AG
Anteil der Short-Position: 1,77%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 1,68%
FRA
Fraport
Anteil der Short-Position: 1,66%
HEI
HeidelbergCement
Anteil der Short-Position: 1,24%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 1,19%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 1,16%
EVK
EVONIK INDUSTRIES
Anteil der Short-Position: 1,12%
CON
Continental
Anteil der Short-Position: 1,11%
EUZ
Eckert & Ziegler
Anteil der Short-Position: 0,70%
M5Z
Manz Automation
Anteil der Short-Position: 0,50%
CCAP
CORESTATE CAPITAL...
Anteil der Short-Position: 0,50%
MUX
MUTARES
Anteil der Short-Position: 0,00%

Klassik Radio: Verlässlicher Dividenden-Zahler

Damit hätte boersengefluester.de nicht unbedingt gerechnet: Trotz des heftig geschmolzenen Überschusses von gerade einmal 87.000 Euro, zahlt Klassik Radio für 2020 eine konstante Dividende von 0,21 Euro je Aktie – entsprechend einer Ausschüttungssumme von knapp 1,01 Mio. Euro. Das geht aus der jetzt veröffentlichten Einladung zur Hauptversammlung am 22. Juni 2021 hervor. Im Ende April veröffentlichte Konzernabschluss hatte das Medienunternehmen die Dividendenfrage noch ausgespart. Unerheblich ist der Punkt nicht, denn auf dem aktuellen Kursniveau von 5,45 Euro bringt es der Micro Cap auf eine Rendite von immerhin fast 3,9 Prozent. Größter Profiteur der Gewinnbeteiligung ist CEO Ulrich R. J. Kubak, dem mehr als 68 Prozent der Aktien zuzurechnen sind. Und er kauft weiter zu.

Ansonsten lohnt es sich nach Auffassung von borsengefluester.de auf ein paar Dinge hinzuweisen, die so nicht unbedingt alltäglich sind: Trotz der super schwierigen Rahmenbedingungen im Werbemarkt, einer wegen Corona komplett ausgefallenen Konzertsaison mit Live-Veranstaltungen und weiterhin hohen Investitionen in den kostenpflichtigen Streaming-Dienst Klassik Radio Select haben die Augsburger bislang nämlich keinen einzigen Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. „Im Verständnis der Klassik Radio AG ist dies ein leistbarer Beitrag an die Gemeinschaft in Deutschland“, heißt es dazu im Jahresbericht. Für das laufende Jahr stellt die Gesellschaft – sofern die für Anfang November geplanten Konzertveranstaltungen auch tatsächlich stattfinden können – auf Konzernebene leicht steigende Erlöse gegenüber dem 2020er-Niveau von 14,69 Mio. Euro in Aussicht.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wird insbesondere wegen der Investitionen in einen Digitalsender für Österreich und die deutschsprachige Schweiz deutlich unter dem Vergleichswert von 1,63 Mio. Euro liegen. Klassik Radio Select wiederum wird im ersten Halbjahr 2021 neu gelauncht, unter anderem mit veränderten Preismodellen. Auch wenn der Spezialwert an der Börse nicht so richtig zündet, es gibt Unternehmen, die gefallen uns überdurchschnittlich gut. Und dazu zählt auch Klassik Radio. Kapitalisiert ist die bereits seit 2004 börsennotierte Gesellschaft mit etwas mehr als 26 Mio. Euro. Die Analysten von SMC Research setzen den fairen Wert für die Aktie bei 7,90 Euro an.

Klassik Radio  Kurs: 5,950 €
INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Klassik Radio
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
785747 5,950 Kaufen 28,71
KGV 2022e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
17,00 22,64 0,75 59,50
KBV KCV KUV EV/EBITDA
3,56 19,32 1,95 15,94
Dividende '20 in € Dividende '21e in € Div.-Rendite '21e
in %
Hauptversammlung
0,21 0,21 3,53 22.06.2021
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
31.08.2021 30.04.2021
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
7,61% 6,36% 4,39% -4,03%
    
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021e
Umsatzerlöse1 10,25 13,34 14,36 15,58 18,22 14,69 15,95
EBITDA1,2 -0,78 1,54 1,72 1,86 2,80 1,63 0,15
EBITDA-Marge3 -7,61 11,54 11,98 11,94 15,37 11,10 0,94
EBIT1,4 -0,95 1,37 1,52 1,52 2,24 1,00 -0,55
EBIT-Marge5 -9,27 10,27 10,58 9,76 12,29 6,81 -3,45
Jahresüberschuss1 -1,28 1,83 1,27 1,60 1,56 0,09 -0,70
Netto-Marge6 -12,49 13,72 8,84 10,27 8,56 0,61 -4,39
Cashflow1,7 -0,24 0,82 1,60 1,19 4,32 1,49 0,55
Ergebnis je Aktie8 -0,26 0,38 0,26 0,33 0,32 0,02 -0,15
Dividende8 0,00 0,00 0,00 0,21 0,21 0,21 0,21
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

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1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: Mazars

Foto: Anton Ponomarev auf Unsplash

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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.