VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 9,99%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 7,16%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 6,85%
TUI1
TUI
Anteil der Short-Position: 5,19%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 5,12%
1COV
COVESTRO
Anteil der Short-Position: 4,77%
KGX
KION GR.
Anteil der Short-Position: 3,63%
TMV
TEAMVIEWER INH
Anteil der Short-Position: 3,62%
FTK
FLATEXDEGIRO
Anteil der Short-Position: 3,26%
GLJ
GRENKE
Anteil der Short-Position: 2,92%
AIXA
Aixtron
Anteil der Short-Position: 2,83%
ECV
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 2,62%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 2,61%
KCO
Klöckner &
Anteil der Short-Position: 2,55%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 2,44%
HYQ
Hypoport
Anteil der Short-Position: 1,90%
AT1
AROUNDTOWN EO-,01
Anteil der Short-Position: 1,69%
O2D
TELEFONICA DTLD HLDG
Anteil der Short-Position: 1,65%
LXS
Lanxess
Anteil der Short-Position: 1,59%
TEG
TAG Immobilien
Anteil der Short-Position: 1,37%
INS
INSTONE REAL EST.GRP
Anteil der Short-Position: 1,19%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 1,17%
PNE3
PNE Wind
Anteil der Short-Position: 0,50%

LS telcom: Dicke Verluste – aber es gibt Hoffnung

Nochmals deutlich schlechter als ohnehin zu vermuten war, lief die zweite Hälfte des Geschäftsjahrs 2016/17 (30. September) für LS telcom. So türmte der Spezialist für eine effiziente Nutzung des Funkfrequenzspektrums einen Verlust von rund 3 Mio. Euro, so dass für das Gesamtjahr nun – bei Erlösen von 27,6 Mio. Euro – mit einem Fehlbetrag von etwa 4,6 Mio. Euro zu rechnen ist. Avisiert hatte das Management zuletzt Umsätze von 31 Mio. Euro sowie einen operativen Verlust von 1,4 Mio. Euro. Als Gründe für das schwache Abschneiden führt LS telcom Verzögerungen bei der Vertragsunterzeichnung und bei der Abwicklung von laufenden Projekten an. On top kommen negative Währungseffekte und höhere Abschreibungen – das volle Programm eben. Die Aussichten für das Geschäftsjahr 2017/18 und die weitere Zukunft bezeichnet der Vorstand als „nicht schlecht“. Zu einem „gut“ bei der Wortwahl für die Prognose hat sich LS telcom scheinbar nicht durchringen können.

 

LS telcom  Kurs: 4,670 €

 

Dabei liefert die Gesellschaft aus Lichtenau auch eine konkrete Zahlenvorschau: So soll der Umsatz 2017/18 in Regionen nördlich von 34 Mio. Euro zurückkehren und dabei ein Ergebnis von Untergrenze 1 Mio. Euro ermöglichen. Darüber hinaus hat das Unternehmen eine Reihe von Kostensenkungsmaßnahmen angestoßen, die ab 2018/19 mit jährlich rund 1 Mio. Euro ihre volle Wirkung entfalten sollen. Nun: Ganz so schnell werden die Anleger den Hebel wohl nicht umschalten. Zunächst einmal wird der Nachrichtenfluss noch eher negativ bleiben. Mit ziemlicher Sicherheit wird es auch auf eine Nullrunde bei der Dividende hinauslaufen. Zudem ist das Vertrauen in die Prognosequalität des Managements arg angeknackst. Andererseits ist LS telcom alles andere als ein Zockerwert und verfügt über eine vorzeigbare Bilanz. Zudem kostet das Unternehmen an der Börse gerade einmal 30 Mio. Euro. Jeder Euro Umsatz wird also weniger als 1 Euro bewertet. Für einen Einstieg ist es wohl noch etwas zu früh, 2018 könnte der Small Cap aber zum Kreis der Überraschungskandidaten gehören.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
LS telcom
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
575440 4,670 Kaufen 27,17
KGV 2023e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
17,96 24,54 0,75 258,89
KBV KCV KUV EV/EBITDA
1,62 4,40 0,86 4,55
Dividende '22 in € Dividende '23e in € Div.-Rendite '23e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00 16.03.2023
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
27.06.2022 23.12.2021
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
-5,14% -12,73% -18,78% -21,51%
    

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022e
Umsatzerlöse1 31,99 27,59 27,62 32,33 25,80 31,59 46,70
EBITDA1,2 4,27 -1,51 2,16 6,50 2,17 6,07 7,85
EBITDA-Marge3 13,35 -5,47 7,82 20,11 8,41 19,22 16,81
EBIT1,4 0,94 -4,97 -1,71 2,44 -2,69 1,14 3,00
EBIT-Marge5 2,94 -18,01 -6,19 7,55 -10,43 3,61 6,42
Jahresüberschuss1 0,94 -4,76 -2,01 2,44 -2,51 0,09 1,67
Netto-Marge6 2,94 -17,25 -7,28 7,55 -9,73 0,29 3,58
Cashflow1,7 3,16 -0,67 1,97 4,66 7,02 6,17 4,90
Ergebnis je Aktie8 0,15 -0,85 -0,37 0,33 -0,38 -0,02 0,29
Dividende8 0,05 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

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1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: Ebner Stolz

 

Foto: Pixabay

 



Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.