HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 8,56%
PBB
DT.PFANDBRIEFBK
Anteil der Short-Position: 8,27%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 5,90%
ZAL
ZALANDO
Anteil der Short-Position: 5,24%
BRNK
BRANICKS GR.
Anteil der Short-Position: 5,05%
S92
SMA Solar Techn.
Anteil der Short-Position: 4,43%
COK
Cancom IT Systeme
Anteil der Short-Position: 4,34%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 4,13%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 3,15%
RHM
Rheinmetall
Anteil der Short-Position: 2,50%
CLIQ
CLIQ DIGITAL
Anteil der Short-Position: 2,23%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 2,23%
MTX
MTU Aero Engines
Anteil der Short-Position: 2,13%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 1,86%
EVK
EVONIK INDUSTRIES
Anteil der Short-Position: 1,74%
ADJ
ADLER GR. NPV
Anteil der Short-Position: 0,81%
VNA
VONOVIA
Anteil der Short-Position: 0,79%
MRK
Merck
Anteil der Short-Position: 0,79%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 0,77%
SRT
Sartorius
Anteil der Short-Position: 0,59%
COP
COMPUGROUP MED.
Anteil der Short-Position: 0,52%
VBK
VERBIO
Anteil der Short-Position: 0,50%
BNR
BRENNTAG
Anteil der Short-Position: 0,50%

Masterflex: Optimierung greift

Nahezu eine Blaupause des direkt vorangegangenen Quartals liefert der Spezialschlauchersteller Masterflex mit seinen Zahlen zum dritten Quartal 2017: Bei Erlösen von knapp 18,1 Mio. Euro kamen die Gelsenkirchner auf ein (operatives) Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 2,73 Mio. Euro. Zudem bekräftigte der Vorstandsvorsitzende Andreas Bastin die Prognose für das Gesamtjahr, wonach bei Umsätzen zwischen 70,5 und 73,2 Mio. Euro mit einem operativen EBIT von mehr 4 Mio. Euro – entsprechend einer Marge von Untergrenze zehn Prozent – zu rechnen ist. Nun: Traditionell ist das Abschlussviertel bei Masterflex zwar nicht gerade die erlösstärkste Periode. Dennoch müsste es schon ziemlich mau laufen, wenn am Jahresende nicht mindestens 73 Mio. Euro Umsatz stehen würden. Beim operativen Ergebnis muss sich Masterflex zwar noch ein wenig strecken, um die Vorgaben zu erreichen, allerdings fallen in Q4 wohl keine nennenswerten außergewöhnlichen Belastungen an. Daher geht boersengefluester.de davon aus, dass Masterflex auch hier souverän die Ziellinie erreicht. „Wir haben einen Schwerpunkt auf die Optimierung unserer Strukturen gelegt. Und das beginnt sich nun auszuzahlen: Die Kosten bleiben unterhalb des Umsatzwachstums“, sagt Bastin.

 

Masterflex  Kurs: 8,120 €

 

Wenn der Gesamtmarkt keinen Strich durch die Rechnung macht, sollte die Masterflex-Aktie nach der starken Performance im ersten Halbjahr endlich wieder mehr Schwung nach oben bekommen. Bewertungstechnisch ist bei dem Small Cap nämlich alles im grünen Bereich. Inklusive der Netto-Finanzverbindlichkeiten kommt Masterflex auf einen Unternehmenswert von knapp 100 Mio. Euro – verglichen mit einem von boersengefluester.de für 2017 erwarteten EBITDA von 10,4 Mio. Euro. Gespannt sind wir schon jetzt auf die Höhe der Dividende für 2017, nachdem sich im vergangenen Jahr namhafte Aktionärsgruppen mit ihrer Forderung nach einer Ausschüttung bereits durchgesetzt hatten. Offiziell ist von einer Dividende „mindestens auf Vorjahresniveau“ unter Berücksichtigung des „in- und externen Wachstumskurses“ die Rede. Boersengefluester.de geht derzeit von einer Anhebung von 0,05 auf 0,08 Euro je Aktie aus, was den Titel freilich noch nicht zu einem Renditehit macht.

Fazit: Masterflex liefert eine solide Wachstumsstory zu einem moderaten Preis. Ziel des im Prime Standard gelisteten Unternehmens ist es, bis 2020 in Umsatzregionen von 100 Mio. Euro vorzudringen. Wir bleiben bei unserer positiven Einschätzung für den Titel. Die Analysten der DZ Bank sehen den fairen Wert bei 9,20 Euro je Aktie. Am 27. November präsentiert Masterflex auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt.

 

 

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Masterflex
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
549293 8,120 Kaufen 79,19
KGV 2025e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
8,64 16,94 0,51 19,90
KBV KCV KUV EV/EBITDA
1,44 7,83 0,79 5,76
Dividende '22 in € Dividende '23e in € Div.-Rendite '23e
in %
Hauptversammlung
0,20 0,20 2,46 12.06.2024
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
08.05.2024 07.08.2024 08.11.2023 28.03.2024
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
-3,39% -12,48% -2,87% -9,38%
    

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023e
Umsatzerlöse1 74,68 77,24 79,97 71,88 79,07 100,27 106,00
EBITDA1,2 10,26 9,59 9,66 7,89 10,67 16,44 16,46
EBITDA-Marge3 13,74 12,42 12,08 10,98 13,49 16,40 15,53
EBIT1,4 6,60 6,10 4,54 2,34 5,34 11,39 11,20
EBIT-Marge5 8,84 7,90 5,68 3,26 6,75 11,36 10,57
Jahresüberschuss1 4,30 3,22 2,44 0,80 3,30 7,83 6,95
Netto-Marge6 5,76 4,17 3,05 1,11 4,17 7,81 6,56
Cashflow1,7 8,34 4,68 6,60 11,55 6,81 10,11 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,45 0,35 0,26 0,08 0,34 0,81 0,78
Dividende8 0,07 0,07 0,07 0,08 0,12 0,20 0,20
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

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1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: BDO

 

Foto: Pixabay



Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.