MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 9,86%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 7,76%
TUI1
TUI
Anteil der Short-Position: 4,17%
NDA
Aurubis
Anteil der Short-Position: 4,01%
1COV
COVESTRO
Anteil der Short-Position: 3,82%
FTK
FLATEXDEGIRO
Anteil der Short-Position: 3,76%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 2,71%
AT1
AROUNDTOWN EO-,01
Anteil der Short-Position: 2,63%
GLJ
GRENKE
Anteil der Short-Position: 2,61%
LEG
LEG IMMOBILIEN
Anteil der Short-Position: 2,42%
KGX
KION GR.
Anteil der Short-Position: 2,32%
TEG
TAG Immobilien
Anteil der Short-Position: 2,01%
ZAL
ZALANDO
Anteil der Short-Position: 2,01%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 1,91%
RHM
Rheinmetall
Anteil der Short-Position: 1,81%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 1,65%
WCH
Wacker Chemie
Anteil der Short-Position: 1,62%
HYQ
Hypoport
Anteil der Short-Position: 1,41%
WAF
SILTRONIC
Anteil der Short-Position: 1,32%
ADS
Adidas
Anteil der Short-Position: 0,59%
SBS
STRATEC
Anteil der Short-Position: 0,57%
INS
INSTONE REAL EST.GRP
Anteil der Short-Position: 0,50%
VNA
VONOVIA
Anteil der Short-Position: 0,49%

Mynaric: L3 Harris steigt ein

So spannend sich die Meldungen von Mynaric auch immer lesen. Aus Investorensicht ist der Anbieter von lasergestützten Kommunikationsterminals schwer zu greifen. Das liegt unter anderem daran, dass Mynaric sich erst auf dem Sprung von der Manufaktur hin zu einem Serienfertiger befindet. Mit anderen Worten: Die Umsatzerlöse sind noch sehr überschaubar, während die Anlaufverluste aufgrund hoher Investitionen stattliche Dimensionen annehmen. Verständlich, dass einige Kapitalmarktteilnehmer befürchten, dass Mynaric – trotz namhafter Kooperationspartner aus der Weltraum- und Rüstungsindustrie sowie von behördlicher Seite und einem zusätzlichem Nasdaq-Listing inklusive Kapitalerhöhung seit Ende 2021 – womöglich die Puste ausgehen könne.

Zumindest die neueste Nachricht um einen Einstieg des US-Technologiekonzerns L3 Harris spricht jedoch dafür, dass Mynaric weiter erhebliches Vertrauen in der Industrie besitzt. So investiert L3 Harris etwas mehr als 11 Mio. Euro – entsprechend 409.294 neue Aktien bewertet zu je 27,37 Euro – in das bayerische Unternehmen mit Heimatnotiz im Frankfurter Scale-Segment. Mit einem Anteil von dann 7,2 Prozent avanciert L3 Harris jedenfalls zu einem wichtigen Anteilseigner. Durchaus möglich, dass sich die Gesellschaft – je nach Verlauf der der ohnehin schon bestehenden Geschäftsbeziehungen – noch darüber hinaus bei Mynaric engagiert. „L3Harris ist ein hervorragender Partner, um den Einsatz unserer industrialisierten Laserkommunikationsprodukte in verschiedenen Marktsegmenten weiter zu beschleunigen, und wir freuen uns darauf, unsere Beziehung in Zukunft zu vertiefen“, sagt Mynaric-CEO Bulent Altan.

  Kurs: 0,000 €

So gesehen besteht durchaus die Chance, dass die L3-Meldung das Potenzial hat, um für eine Kurswende in der Mynaric-Aktie zu sorgen. Regelmäßigen Lesern von boersengefluester.de dürfte L3 Harris übrigens aus der Transaktion mit der con usn sehr geschätzten Frequentis bekannt sein. Das Spezialist für Flugsicherungssysteme aus Wien hatte im vergangenen Jahr für gut 16,5 Mio. Euro einzelne Teile aus dem L3 Harris-Portfolio erworben – die bislang größte Akquisition für Frequentis. Und Frequentis-CEO Norbert Haslacher hat uns mehrfach versichert, dass die Transaktion bislang super gut verlaufen sei. Warum soll das dann bei Mynaric nicht auch hinhauen? Jedenfalls scheinen aus die mittelfristigen Aussichten von Mynaric sehr viel besser zu sein, als es der Aktienchart vermuten lässt. Hochspekulativ ist ein Investment aber natürlich trotzdem.

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
0,000 0,00
KGV 2024e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 0,00 0,00 0,00
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende '22 in € Dividende '23e in € Div.-Rendite '22e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
    
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022e
Umsatzerlöse1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge3 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge5 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge6 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer:

Foto: Clipdealer


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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.