HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 12,45%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 12,01%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 9,09%
LXS
Lanxess
Anteil der Short-Position: 8,88%
AIXA
Aixtron
Anteil der Short-Position: 7,66%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 7,04%
NDA
Aurubis
Anteil der Short-Position: 6,01%
SGL
SGL Carbon
Anteil der Short-Position: 4,62%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 3,98%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 3,41%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 3,22%
WAF
SILTRONIC
Anteil der Short-Position: 2,28%
PNE3
PNE Wind
Anteil der Short-Position: 2,11%
AG1
AUTO1 GR. INH
Anteil der Short-Position: 1,91%
NB2
NORTHERN DATA INH
Anteil der Short-Position: 1,04%
GLJ
GRENKE
Anteil der Short-Position: 0,79%
EVD
CTS EVENTIM
Anteil der Short-Position: 0,70%
BC8
Bechtle
Anteil der Short-Position: 0,67%
1SXP
SCHOTT PHARMA INH
Anteil der Short-Position: 0,60%
CLIQ/D
CLIQ DIGITAL
Anteil der Short-Position: 0,58%
BVB
Borussia Dortmund
Anteil der Short-Position: 0,57%
KGX
KION GR.
Anteil der Short-Position: 0,51%
VBK
VERBIO
Anteil der Short-Position: 0,50%

Nordex: So geht Performance

Nach dem monatelangen Kursrückgang hat das Papier des Herstellers von Windkraftanlagen Nordex Mitte Oktober kräftig nach oben gedreht. Vorstandschef Jürgen Zeschky ist dem Beispiel des Wettbewerbers Vestas gefolgt und hat die Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Angesichts der robusten Orderlage ist Nordex gut unterwegs, um die mittelfristige Planung zu erreichen.

Mit kräftigen Kursgewinnen feiern Anleger die Quartalszahlen von Nordex: Weil das Geschäft auf Hochtouren läuft, hat Vorstandschef Jürgen Zeschky die Erlösprognose für 2014 deutlich erhöht – auf nunmehr 1,65 bis 1,75 Mrd. Euro. „Wir haben unser Umsatzziel um etwa zehn Prozent angehoben”, sagte Zeschky. Die operative Marge soll 4,5 Prozent bis fünf Prozent erreichen und damit den oberen Rand der bisherigen Prognose. In den ersten drei Quartalen war der Erlös vor allem wegen der starken Nachfrage aus den USA in die Höhe geschossen. In dem Land boomt derzeit das Geschäft, weil sämtliche Aufträge, die 2013 erteilt worden sind und bis Ende 2015 abgearbeitet werden, steuerlich besonders stark gefördert werden. Nordex profitiert zudem von der robusten Nachfrage nach Turbinen für Schwachwind-Regionen. Rückenwind erhält der Konzern auch, weil sich die türkische Lira und der südafrikanische Rand in den vergangenen Quartalen gegenüber dem Euro deutlich erholt haben. Die beiden Länder sind wichtige Absatzgebiete von Nordex, steuern sie doch zusammen fast genau so viel Umsatz bei wie der Heimatmarkt Deutschland. Er macht ein Viertel der installierten Leistung des Konzerns aus.

 

Nordex  Kurs: 13,580 €

 

Zeschky ist zuversichtlich, dass der Konzern die 2017er-Ziele erreichen wird. Sie wurden im September vorgestellt und sehen bei Umsätzen von 2 Mrd. Euro eine operative Marge von sieben bis acht Prozent vor. Die Erlöse wären damit fast doppelt so hoch wie 2012. Die bereinigte operative Marge hatte damals bei lediglich 1,3 Prozent gelegen. Zeschky will die Umsätze steigern, indem das Modell N131/3000 für schwächere Windgebiete zu einem Verkaufsschlager wird. Dessen Serienstart ist für Sommer 2015 geplant. Nordex nimmt zudem mit Chile und Litauen neue Märkte ins Visier. Darüber hinaus soll das Dienstleistungsgeschäft kräftig wachsen. Für anhaltend gute Geschäfte dürfte der Heimatmarkt Deutschland sorgen. Zu der deutlichen Verbesserung der Profitabilität sollen Kostensenkungen im Einkauf und der Herstellung der Turbinen ebenso beitragen wie bei der Abarbeitung der jährlich rund 100 Projekte. Gleichzeitig sollen die Kosten bei der Einführung neuer Turbinen im Zaum gehalten werden. Zugute kommt dem Konzern, dass Zeschky die unausgelasteten Werke in den USA und China geschlossen und die Turbinenfertigung auf Rostock konzentriert hat.

Nordex profitiert enorm vom Boom in der Branche. Laut der dänischen Beratungsfirma MAKE Consulting sollen die weltweiten Neuinstallationen von Windenergieanlagen 2014 um mehr als 30 Prozent auf knapp 45 Gigawatt (GW) zulegen. Wachstumsmotor ist die Region Amerika, wo sich das Installationsvolumen auf mehr als 11 GW verdreifachen soll. Verantwortlich dafür ist der stark zyklische US-Markt. Der größte Markt ist allerdings einmal mehr China mit 16 GW. Vor Nordex hatte bereits Vestas, eines der führenden Unternehmen der Branche, die Prognose spürbar erhöht. Die Dänen wollen nun bei Umsätzen von 6,4 bis 7 Mrd. Euro eine operative Marge von sieben bis acht Prozent erreichen. Damit die Party in der Branche weitergehen kann, ist es allerdings von großer Bedeutung, dass das Förderprogramm in den USA fortgeführt wird. „Ich würde es absolut bevorzugen, dass es verlängert wird”, sagte Vestas-Vorstandschef Anders Runevad.

Die Rally, die seit Mitte Oktober bei Nordex läuft, könnte weitergehen. Mit einem 2015er-KGV von 22 ist die TecDAX-Aktie auf Basis der aktuellen Gewinnschätzungen nicht teuer. Und nachdem Nordex die 2014er-Prognose kräftig nach oben geschraubt hat, dürften Analysten nicht nur die Schätzungen für 2014, sondern auch für das nächste Jahr deutlich anheben. Wenn die USA das Förderprogramm verlängern würden, konnte das für zusätzlichen Rückenwind sorgen. Nach den Wahlen hängt das allerdings mehr denn je von den Republikanern ab.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Nordex
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
A0D655 13,580 Halten 3.211,00
KGV 2025e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
24,69 31,37 0,78 -19,10
KBV KCV KUV EV/EBITDA
3,47 19,92 0,49 1.274,07
Dividende '22 in € Dividende '23 in € Div.-Rendite '23
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00 23.04.2024
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
14.05.2024 25.07.2024 14.11.2024 29.02.2024
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
1,36% 18,58% 30,58% 6,93%
    

 

Dieser Beitrag stammt von Egmond Haidt, der für die boersengefluester.de-Partnerseite Feingold Research schreibt.

 

Bild: Nordex SE