HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 8,56%
PBB
DT.PFANDBRIEFBK
Anteil der Short-Position: 8,27%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 5,90%
ZAL
ZALANDO
Anteil der Short-Position: 5,24%
BRNK
BRANICKS GR.
Anteil der Short-Position: 5,05%
S92
SMA Solar Techn.
Anteil der Short-Position: 4,43%
COK
Cancom IT Systeme
Anteil der Short-Position: 4,34%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 4,13%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 3,15%
RHM
Rheinmetall
Anteil der Short-Position: 2,50%
CLIQ
CLIQ DIGITAL
Anteil der Short-Position: 2,23%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 2,23%
MTX
MTU Aero Engines
Anteil der Short-Position: 2,13%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 1,86%
EVK
EVONIK INDUSTRIES
Anteil der Short-Position: 1,74%
ADJ
ADLER GR. NPV
Anteil der Short-Position: 0,81%
VNA
VONOVIA
Anteil der Short-Position: 0,79%
MRK
Merck
Anteil der Short-Position: 0,79%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 0,77%
SRT
Sartorius
Anteil der Short-Position: 0,59%
COP
COMPUGROUP MED.
Anteil der Short-Position: 0,52%
VBK
VERBIO
Anteil der Short-Position: 0,50%
BNR
BRENNTAG
Anteil der Short-Position: 0,50%

Phoenix Solar: “Sonne deutlich zu erkennen”

Erleichterungsrally bei Phoenix Solar: Nachdem die Notiz des Photovoltaik-Systemhauses seit dem jüngsten Hoch von Anfang November 2013 bei 6,50 Euro im Tief um satte 55 Prozent auf 2,88 Euro eingeknickt war, macht sich nun wieder Hoffnung breit. Auf die Vorlage des Zahlenwerks für 2013 kletterte die Notiz in der Spitze um 22 Prozent. Dabei sahen die Zahlen der Gesellschaft aus dem bayerischen Sulzemoos – zumindest auf der top line – gar nicht mal so gut aus. Der Umsatz blieb mit 141,22 Mio. Euro nämlich signifikant unter der zuletzt ausgegebenen Marke von rund 160 Mio. Euro. „Wir mussten im Verlauf des Jahres unter anderem feststellen, dass die Entwicklung der Solarmärkte in Europa einen nochmals deutlich schlechteren Verlauf nahm als ohnehin erwartet, was sich auch im Geschäft unserer südeuropäischen Tochtergesellschaften niederschlug. Insbesondere in Griechenland führte eine weitere Senkung der Einspeisevergütung zu einem dramatischen Markteinbruch“, heißt es dazu im Geschäftsbericht des früheren TecDAX-Mitglieds.

Besser als gedacht hat Phoenix Solar hingegen beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) abgeschnitten. Angekündigt hatte Vorstandschef Bernd Köhler, am besseren Ende der Spanne von minus 7 bis minus 2 Mio. Euro herauszukommen. Tatsächlich schloss die Gesellschaft das Jahr mit einem Verlust von knapp 1,41 Mio. Euro ab. Angesichts des mit minus 5,05 Mio. Euro tiefroten Finanzergebnisses sowie Ertragsteuern von 2,85 Mio. Euro blieb unterm Strich jedoch ein Fehlbetrag von 9,31 Mio. Euro stehen – nach minus 37,59 Mio. Euro für 2012. Daraus ergibt sich ein Ergebnis je Aktie von minus 1,45 Euro für 2013, was allerdings schlechter als gedacht ist.

 

  Kurs: 0,000 €

 

Für das laufende Jahr kündigt Köhler Erlöse zwischen 150 und 160 Mio. Euro. Um dieses Ziel zu erreichen, müsste Phoenix Solar 130 bis 140 Megawatt Spitzenleistung (MWp) absetzen – nach 126 MWp im Vorjahr. Ein ambitioniertes Ziel. Beim EBIT soll das Unternehmen dann mit einer Bandbreite von plus 2 bis plus 5 Mio. Euro den operativen Turnaround hinlegen. Das klingt zunächst einmal ganz gut, dürfte aber kaum reichen, um auch nach Abzug aller Aufwendungen einen Überschuss auszuweisen. Abzüge in der B-Note bekommt die Gesellschaft auch für die schwache Bilanzausstattung. So ist das Eigenkapital mittlerweile auf 7,46 Mio. Euro geschrumpft. Das entspricht einer Quote von gerade einmal elf Prozent der Bilanzsumme. Auch die Nettofinanzverschuldung signalisiert mit knapp 33 Mio. Euro noch längst keine komplette Entwarnung. Die Finanzierung des Konzerns ist gleichwohl bis Ende März 2015 sichergestellt.

Entscheidend wird sein, ob das Unternehmen die erhofften Vertriebschancen in den USA und Asien nutzen kann. Zudem versucht Phoenix Solar auch in der Golfregion stärker Fuß zu fassen. Der Börsenwert der Gesellschaft beträgt beim gegenwärtigen Kurs von 4,20 Euro annähernd 31 Mio. Euro. Das entspricht etwa dem 4,1fachen des Eigenkapitals – keine wirklich günstige Relation. Bezogen auf die obere EBIT-Zielsetzung wird das Unternehmen dagegen nur mit dem Faktor 6,2 auf das Betriebsergebnis bewertet – das ist vergleichsweise moderat. Knackpunkt bleibt die hohe Finanzverschuldung, die es schwer macht, dass auch unterm Strich deutlich schwarze Zahlen stehen. Firmenlenker Köhler fasst die Sanierungsfortschritte bei Phoenix Solar so zusammen: „Es ist noch nicht alles „eitel Sonnenschein“, manche alte und neue Schatten verdunkeln die Sicht noch immer. Aber inzwischen ist die Sonne schon deutlich am Horizont zu erkennen.“ Für boersengefluester.de ist der Small Cap damit zurzeit eine gute Halteposition.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
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KGV 2025e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
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KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende '22 in € Dividende '23e in € Div.-Rendite '23e
in %
Hauptversammlung
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Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
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Foto: Phoenix Solar AG



Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.