VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 9,95%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 6,98%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 6,86%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 5,77%
1COV
COVESTRO
Anteil der Short-Position: 4,68%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 4,47%
TMV
TEAMVIEWER INH
Anteil der Short-Position: 3,69%
ZAL
ZALANDO
Anteil der Short-Position: 3,25%
KGX
KION GR.
Anteil der Short-Position: 3,05%
GLJ
GRENKE
Anteil der Short-Position: 2,92%
AIXA
Aixtron
Anteil der Short-Position: 2,83%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 2,78%
ECV
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 2,62%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 2,61%
KCO
Klöckner &
Anteil der Short-Position: 2,55%
FME
Fresenius Med. Care
Anteil der Short-Position: 2,16%
HYQ
Hypoport
Anteil der Short-Position: 1,90%
AT1
AROUNDTOWN EO-,01
Anteil der Short-Position: 1,72%
INS
INSTONE REAL EST.GRP
Anteil der Short-Position: 1,66%
RHM
Rheinmetall
Anteil der Short-Position: 1,65%
ADS
Adidas
Anteil der Short-Position: 1,21%
C0M
COM.CHARG.SOL INH...
Anteil der Short-Position: 1,10%
UN01
UNIPER
Anteil der Short-Position: 0,58%

RIB Software: Die Spiele sind eröffnet

Nach der üppigen Dividende zur Hauptversammlung am 11. Mai 2021 nun der nächste Knaller bei RIB Software: Demnach haben CEO Tom Wolf und CFO Michael Sauer auch noch ihre restlichen Aktien an Schneider Electric verkauft – und zwar zu einem stattlichen Preis von 47 Euro je Anteilschein. Zum Vergleich: Die freiwillige Offerte der Franzosen vom März 2020 belief sich auf lediglich 29 Euro pro Aktie. Für das Vorstandsteam von RIB also noch einmal ein üppiger Nachschlag, zumal es um insgesamt deutlich mehr als 4,5 Millionen Aktien geht. Im Streubesitz befinden sich seit dem Übernahmeangebot nur noch etwa 4,5 Prozent der Anteile. Nun war die gute operative Entwicklung des Anbieters von Konstruktionssoftware zum damaligen Zeitpunkt – immerhin dominierte die aufkommende Corona-Krise die globale Gefühlslage – bestimmt nicht in dieser Vehemenz absehbar. Gelackmeiert sind natürlich aber trotzdem all diejenigen Anleger, die ihre Stücke damals angedient haben. An der Börse zeigte jetzige Deal sofort Wirkung: So schnellte die Notiz der RIB Software-Aktie um in der Spitze rund 48 Prozent auf etwas mehr als 40 Euro in die Höhe.

  Kurs: 0,000 €

Auch boersengefluester.de erreichten sofort Mails und Anrufe von Lesern die wissen wollten, ob es nun eine Nachbesserungspflicht für Schneider Electric gäbe beziehungsweise ein Squeeze-out-Angebot in Regionen von eben 47 Euro zu erwarten sei. Nun: Zunächst einmal ist es so, dass der Zeitpunkt des neuerlichen Aktienverkaufs – mehr als ein Jahr nach der damaligen Offerte – nicht ganz von ungefähr kommt. Eine Pflicht zur Nachbesserung hätte es nämlich nur dann gegeben, wenn Scheider Electric innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten nach Veröffentlichung weitere Aktien für mehr als 29 Euro erworben hätten. Schwarz auf weiß steht das etwa in der damaligen Stellungnahme von RIB Software auf Seite 76 oben (HIER). Ob Schneider Electric hingegen nun das Thema Börsenrückzug forciert, ist reine Spekulation. Immerhin: Die erforderlichen Stimmrechte hätte Schneider nun. Die Wahrscheinlichkeit für einen solchen Schritt dürfte also gestiegen sein.

Und mit Sicherheit spielt die jetzt gebotene Summe zumindest eine Rolle bei der Preisfindung – spätestens in einem nachgelagerten Spruchverfahren. Eine Garantie für einen Abfindungspreis von 47 Euro auch für den restlichen Streubesitz gibt es aber trotzdem nicht, sonst wäre das Geldverdienen an der Börse wohl auch zu einfach. Immerhin kostet die Aktie zurzeit „nur“ 38,40 Euro. Die übliche Spezialisten für solche Sondersituationen werden aber mit Sicherheit bereits jetzt mit den Hufen scharren und sich entsprechend positionieren.

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
0,000 0,00
KGV 2023e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 0,00 0,00 0,00
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende '22 in € Dividende '23e in € Div.-Rendite '23e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
    
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022e
Umsatzerlöse1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge3 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge5 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge6 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer:

Foto: Clipdealer


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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.