H24
HOME24 INH
Anteil der Short-Position: 8,24%
ADJ
ADLER GR. NPV
Anteil der Short-Position: 4,75%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 4,41%
ZAL
ZALANDO
Anteil der Short-Position: 4,08%
TUI1
TUI
Anteil der Short-Position: 4,04%
WEW
WESTWING GR.
Anteil der Short-Position: 3,98%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 3,34%
LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 3,32%
PSM
PROSIEBENSAT.1
Anteil der Short-Position: 3,25%
LXS
Lanxess
Anteil der Short-Position: 1,95%
HEI
HeidelbergCement
Anteil der Short-Position: 1,89%
SGL
SGL Carbon
Anteil der Short-Position: 1,84%
LPK
LPKF Laser & Electr.
Anteil der Short-Position: 1,33%
TMV
TEAMVIEWER INH
Anteil der Short-Position: 1,30%
JEN
JENOPTIK
Anteil der Short-Position: 1,24%
AR4
AURELIUS EQ.OPP.
Anteil der Short-Position: 1,24%
KGX
KION GR.
Anteil der Short-Position: 1,21%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 0,62%
EUZ
Eckert & Ziegler
Anteil der Short-Position: 0,53%
DEZ
Deutz
Anteil der Short-Position: 0,51%
FPE
FUCHS PETROLUB ST
Anteil der Short-Position: 0,50%
BAS
BASF
Anteil der Short-Position: 0,49%
VQT
VA-Q-TEC
Anteil der Short-Position: 0,48%

Hawesko Holding: Nach der Dividende geht’s zu Wein & Co

Thomas Hutchinson, IR-Chef der Hawesko Holding, hat einen ganz trockenen Humor. Mit Blick auf die Kombination aus Fußballweltmeisterschaft und die erst vor wenigen Tagen stattgefundene Hauptversammlung (HV) des Weinhändlers sagt er: „Nach der Dividende ist vor der Dividende.“ Im Grunde sagt das schon eine ganze Menge aus. Die Hawesko-Aktie ist ein klassisches Langfristinvestment und nicht fürs Zocker. Und angesichts des vergleichsweise gut prognostizierbaren operativen Geschäfts, kündigte Hutchinson auf der Kapitalmarktkonferenz von Egbert Prior schon jetzt eine mindestens stabile Dividende für die HV im kommenden Jahr an. Bezogen auf den aktuellen Kurs von 53 Euro entspricht das einer Rendite von rund 2,5 Prozent. Das ist noch immer recht ordentlich, wenngleich der von boersengefluester.de berechnete Zehn-Jahres-Durchschnittswert mit 3,9 Prozent um einiges höher liegt. Das liegt zum einen daran, dass die Dividendenpolitik seit dem Eigentümerwechsel 2015 ganz moderat gedämpft wurde. Markanter ist jedoch die Tatsache, dass sich der Aktienkurs der Hawesko Holding – trotz immer wieder längerer Seitwärtsphasen – per saldo sehr schön nach oben entwickelt.

Die Zahlen zum ersten Quartal 2018 bezeichnet Hutchinson derweil als „ein bisschen langweilig“. „Aber solche Quartale gibt es eben auch“, wie der IR-Manager nachschiebt. Tatsächlich kletterte der Umsatz um 2,3 Prozent auf 112,2 Mio. Euro, während der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 2,0 Prozent auf 5,0 Mio. Euro vorankam. Komplett langweilig geht es dann bei Hawesko aber doch nicht zu. Immerhin bestätigten die Hamburger nun, dass sie in Verhandlungen über den Mehrheitserwerb von WEIN & CO einsteigen. Bei dem Unternehmen handelt es sich um eine bereits vor 25 Jahren gegründete Fachhandelskette aus Österreich mit einem Umsatz von immerhin mehr als 53 Mio. Euro. Zum Vergleich: Die Hawesko Holding erlöste auf Konzernebene 2017 rund 507 Mio. Euro. Noch ist zwar offen, ob es diesmal zu einer Einigung kommt – Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss gab es dem Vernehmen nach bereits zum Jahreswechsel 2017/18. Letztlich passt die Wiederaufnahme der Verhandlungen aber gut ins Bild, wonach Hawesko beim Wachstumstempo wieder einen Gang heraufschalten will. Dabei adressiert das Unternehmen sämtliche Absatzkanäle: von Online bis Ladengeschäft, von Privatkunde bis Gastronomie.

 

Hawesko Holding  Kurs: 50,600 €

 

Schlagzeilen hatte Hawesko zuletzt mit den Übernahmen von WeinArt sowie der auf deutsche Weine spezialisierten Plattform WirWinzer gemacht. Die Prognose für 2018 sieht derzeit einen auf die Anteilseigner der Hawesko Holding entfallenden Konzerngewinn zwischen 19 und 20 Mio. Euro vor – nach 18,5 Mio. Euro im Jahr zuvor. Dem steht zurzeit eine Marktkapitalisierung von 476 Mio. Euro entgegen. Ein Schnäppchen ist die Hawesko-Aktie also nicht, aber Qualität hat nunmal ihren Preis. Übrigens: Laut IR-Chef Thomas Hutchinson  hat die Umsetzung der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) bei Hawesko zu keinen übermäßig großen Belastungen geführt – trotz der regelmäßig direkten Ansprache von mehr als drei Millionen Kunden.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Hawesko Holding
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
604270 50,600 Kaufen 454,56
KGV 2023e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
14,25 21,32 0,66 22,82
KBV KCV KUV EV/EBITDA
4,21 9,28 0,67 5,61
Dividende '20 in € Dividende '21e in € Div.-Rendite '21e
in %
Hauptversammlung
2,00 2,50 4,94 14.06.2022
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
11.05.2022 10.08.2022 10.11.2022 21.04.2022
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
1,77% -6,56% -4,53% -2,69%
    

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022e
Umsatzerlöse1 480,93 506,99 524,30 556,01 620,27 680,53 653,00
EBITDA1,2 37,02 38,57 36,24 50,63 65,57 75,21 66,00
EBITDA-Marge3 7,70 7,61 6,91 9,11 10,57 11,05 10,11
EBIT1,4 29,62 30,42 27,70 29,15 42,15 53,08 42,40
EBIT-Marge5 6,16 6,00 5,28 5,24 6,80 7,80 6,49
Jahresüberschuss1 19,43 19,17 22,90 16,25 24,19 34,25 28,00
Netto-Marge6 4,04 3,78 4,37 2,92 3,90 5,03 4,29
Cashflow1,7 28,85 13,79 26,08 33,60 81,03 49,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 2,06 2,06 2,45 1,76 2,65 3,74 3,05
Dividende8 1,30 1,30 1,30 1,75 2,00 2,50 2,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

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1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: PricewaterhouseCoopers

 

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Foto: Pixabay



Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.