MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 9,86%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 9,71%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 8,46%
TUI1
TUI
Anteil der Short-Position: 4,19%
NDA
Aurubis
Anteil der Short-Position: 4,01%
FTK
FLATEXDEGIRO
Anteil der Short-Position: 3,89%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 2,71%
AT1
AROUNDTOWN EO-,01
Anteil der Short-Position: 2,61%
GLJ
GRENKE
Anteil der Short-Position: 2,61%
LEG
LEG IMMOBILIEN
Anteil der Short-Position: 2,42%
KGX
KION GR.
Anteil der Short-Position: 2,30%
ZAL
ZALANDO
Anteil der Short-Position: 2,03%
TEG
TAG Immobilien
Anteil der Short-Position: 2,01%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 1,80%
RHM
Rheinmetall
Anteil der Short-Position: 1,79%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 1,75%
O2D
TELEFONICA DTLD HLDG
Anteil der Short-Position: 1,56%
HYQ
Hypoport
Anteil der Short-Position: 1,33%
WAF
SILTRONIC
Anteil der Short-Position: 1,32%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 1,07%
UTDI
United Internet
Anteil der Short-Position: 0,74%
ADS
Adidas
Anteil der Short-Position: 0,59%
INS
INSTONE REAL EST.GRP
Anteil der Short-Position: 0,50%

H&R: Neue Hoffnung für den Aktienkurs

Seit mehr als drei Jahren liefert der Aktienkurs von H&R nun ein ziemliches Trauerspiel ab und hat in dieser Zeit um rund zwei Drittel an Wert verloren. Eine ungünstige Entwicklung der Rohstoffkosten, der enorme Wettbewerbsdruck und die Belastungen aus den umfangreichen Umstrukturierungen setzten dem Aktienkurs des Spezialchemie- und Raffineriekonzerns mächtig zu. Im März 2014 musste das Unternehmen aus dem niedersächsischen Salzbergen sogar seinen SDAX-Platz räumen – nach zehn Jahren Zugehörigkeit. Die Analysten finden kaum noch Gefallen an dem Papier und sprechen entweder lauwarme Halten-Empfehlungen aus oder raten gar zum Verkauf. Die Experten von Kepler Chevreux befürchten etwa einen weiteren Kursrückfall von derzeit 7 Euro auf 5,50 Euro.

Immerhin sorgt H&R nun mit einem größeren Deal für Schlagzeilen. Demnach hat Hansen & Rosenthal – in dieser Gesellschaft sind sämtliche Firmen des Mehrheitsaktionärs Nils Hansen zusammengefasst – 51 Prozent seines Chinageschäfts via Sacheinlage in H&R eingebracht. Als Gegenleistung erhält Hansen & Rosenthal 5.847.042 neue H&R-Aktien, deren Stückpreis mit 7,10 Euro bewertet wurde. Demnach kommt der Deal auf ein Volumen von 41,5 Mio. Euro. Zur Einordnung: Die bisherige Marktkapitalisierung – auf Basis der alten Aktienstückzahl – lag bei rund 210 Mio. Euro. Insgesamt soll das China-Geschäft für einen Umsatz von rund 93 Mio. Euro stehen und die Profitabilität der Gruppe erhöhen. „Somit sorgt dieser Impuls auch für eine erhöhte Attraktivität bei Investoren und Kooperationspartnern”, sagt Niels H. Hansen, Vorstandsvorsitzender von H&R.

 

  Kurs: 0,000 €

Insgesamt dürfte sich der Aktienanteil von Nils Hansen (er ist der Vater von Niels H. Hansen) von 50,8 Prozent auf etwa 59,4 Prozent erhöhen. Der Streubesitz sollte von rund 40 Prozent auf knapp 34 Prozent sinken. Ob sich die Position von H&R durch die mehrheitliche Einbringung des China-Geschäfts tatsächlich signifikant verbessert, lässt sich gegenwärtig kaum seriös einschätzen. Immerhin zeigt die Transaktion aber, dass es bei H&R vorangeht und der Großaktionär zu der Firma steht. Im Halbjahresbericht ließ Niels H. Hansen noch etwas kryptisch durchblicken: „Unabhängig von den laufenden Anstrengungen zur Verbesserung des operativen Geschäfts, prüfen wir auch strategische Optionen, mit denen sich unser Geschäftsmodell konsequent auf die nachhaltig positive Ertragsentwicklung unseres Kerngeschäfts fokussieren bzw. weiterentwickeln ließe.“ Nun ist klar: Damit wird er wohl auch die Vorbereitungen für die Einbringung des China-Geschäfts gemeint haben.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
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WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
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KGV 2024e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
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KBV KCV KUV EV/EBITDA
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Hauptversammlung
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Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
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Foto: H&R AG



Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.