HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 13,08%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 10,42%
LXS
Lanxess
Anteil der Short-Position: 8,49%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 7,39%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 7,28%
NDA
Aurubis
Anteil der Short-Position: 6,82%
AIXA
Aixtron
Anteil der Short-Position: 6,42%
NAG
NAGARRO
Anteil der Short-Position: 5,49%
VAR
Varta
Anteil der Short-Position: 5,40%
SGL
SGL Carbon
Anteil der Short-Position: 4,92%
PSM
PROSIEBENSAT.1
Anteil der Short-Position: 3,88%
S92
SMA Solar Techn.
Anteil der Short-Position: 2,81%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 2,28%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 2,24%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 1,93%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 1,79%
AFX
Carl Zeiss Meditec
Anteil der Short-Position: 1,18%
GLJ
GRENKE
Anteil der Short-Position: 0,97%
BVB
Borussia Dortmund
Anteil der Short-Position: 0,60%
NB2
NORTHERN DATA INH
Anteil der Short-Position: 0,59%
STA2
STABILUS
Anteil der Short-Position: 0,57%
EVD
CTS EVENTIM
Anteil der Short-Position: 0,51%
HEI
HeidelbergCement
Anteil der Short-Position: 0,50%

Impreglon: Mehr Baustellen als gedacht

Der Beschichtungsspezialist Impreglon ist mit seinen Zahlen für 2013 hinter den eigenen Prognosen zurückgeblieben. Bei einem Umsatz von 118,95 Mio. Euro erreichten die Lüneburger einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 15,31 Mio. Euro. Avisiert hatte Vorstandschef Henning J. Claassen zuletzt ein operatives Ergebnis von rund 16 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss blieb mit 2,64 Mio. Euro sogar deutlich hinter der Warburg-Research-Schätzung von 3,5 Mio. Euro zurück. Das Ergebnis je Aktie kam von 0,09 auf 0,32 Euro voran. Hier hatten die Banker mit einem Plus auf 0,42 Euro pro Anteilschein gerechnet. Zur Einordnung: Nach dem dritten Quartal 2013 kam Impreglon noch auf einen Überschuss von 2,81 Mio. Euro – im Abschlussviertel fiel also ein geringer Verlust an.

Als Gründe für das unerwartet schlechte Abschneiden nennt Claassen die Belastungen aus der Werksanlage der Beteiligung Ropal Europe, die Beschichtungsfabrik im Baden-Württembergischen Obrigheim, die Kosten für die Installation des biologischen Abluftreinigungsverfahrens BioTec sowie die Verlagerung der Impreglon Lasertechnik von Hamburg nach Jessenitz (Verschmelzung mit der MBJ). Ohne diese Baustellen wäre Impreglon dem Vernehmen nach auf ein Ergebnis je Aktie von 0,60 Euro pro Aktie gekommen. Für 2014 rechnet Firmenlenker Claassen mit einem Umsatz von rund 140 Mio. Euro. Zum Ergebnis machte er noch keine Prognosen. Warburg kalkulierte zuletzt mit Erlösen von 135,2 Mio. Euro sowie einem EBITDA von 20,7 Mio. Euro.

 

  Kurs: 0,000 €

 

Unklar ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt, ob Impreglon – nach der Nullrunde für 2012 – die Dividendenzahlung wieder aufnimmt. Zuletzt hieß es hierzu: „Eine stabile Konjunktur im 4. Quartal vorausgesetzt, sollte das Gesamtjahr 2013 nicht nur mit einem neuen Umsatzrekord abschließen, sondern auch die gesetzten Ertragsziele erreichen und damit die Zahlung einer Dividende ermöglichen.“ Nun hat die Gesellschaft zwar ihre Ziele nicht komplett erreicht, einen Gewinnbeteiligung sollte aber trotzdem drin sein. Bis zur Bekanntgabe des Dividendenvorschlags, wird aber wohl noch ein wenig Zeit vergehen.

 

  Kurs: 0,000 €

 

Kursmäßig präsentierte sich die Aktie zuletzt im Seitwärtsmodus. Die Marke von 10 Euro hat sich bislang als zu hohe Hürde erwiesen. Impreglon kommt derzeit auf eine Marktkapitalisierung von 76,6 Mio. Euro. Gemessen am Umsatz ist das eine akzeptable Größenordnung. Sollten die Niedersachsen im laufenden Jahr die erhoffte Ertragskraft zeigen, ist auch das KGV von rund elf akzeptabel. Kurzfristig könnten jedoch die schlechter als erwartet ausgefallenen Zahlen für 2013 im Vordergrund stehen. Eine überdurchschnittliche Performance wäre damit kaum zu erwarten. Für boersengefluester.de ist das Papier zurzeit also „nur“ eine Halten-Position. Neuinvestments sollten Anleger noch zurückstellen.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
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KGV 2025e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
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KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende '22 in € Dividende '23e in € Div.-Rendite '23e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
    

Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.

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