HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 8,86%
PBB
DT.PFANDBRIEFBK
Anteil der Short-Position: 8,18%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 5,90%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 4,24%
NDA
Aurubis
Anteil der Short-Position: 4,22%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 4,07%
ENR
SIEMENS ENERGY
Anteil der Short-Position: 3,93%
PSM
PROSIEBENSAT.1
Anteil der Short-Position: 3,30%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 3,25%
LXS
Lanxess
Anteil der Short-Position: 2,63%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 1,94%
CLIQ
CLIQ DIGITAL
Anteil der Short-Position: 1,89%
EVK
EVONIK INDUSTRIES
Anteil der Short-Position: 1,74%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 1,22%
PUM
Puma
Anteil der Short-Position: 1,18%
BDT
Bertrandt
Anteil der Short-Position: 1,03%
ADS
Adidas
Anteil der Short-Position: 0,89%
MRK
Merck
Anteil der Short-Position: 0,79%
ADN1
ADESSO INH
Anteil der Short-Position: 0,77%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 0,77%
SRT
Sartorius
Anteil der Short-Position: 0,60%
KGX
KION GR.
Anteil der Short-Position: 0,52%
COP
COMPUGROUP MED.
Anteil der Short-Position: 0,52%

Update Software: Starke Nerven gefragt

Mit guten Nachrichten wurden die freien Aktionäre von Update Software zuletzt wahrlich nicht bedacht. Ende Oktober kündigten die Österreicher an, dass aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen für 2014 mit einer negativen EBIT-Marge von 20 bis 25 Prozent zu rechnen sei. Ursprünglich stellte der Anbieter von CRM-Software ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern in Höhe von ein bis drei Prozent des Umsatzes in Aussicht. Im März 2015 folgte dann der nächste Wirkungstreffer: Die Aktie von Update Software soll noch im zweiten oder dritten Quartal 2015 via Delisting von der Börse genommen werden – die Rechtsform der AG in eine GmbH gewandelt werden. Die entsprechenden Beschlüsse sollen auf der Hauptversammlung (HV) am 10. Juni 2015 in Wien getroffen werden. Treibende Kraft hinter den Delistingplänen ist der amerikanische Großaktionär Aurea Software, der nach offiziellen Angaben rund 81,5 Prozent der Stimmen hält. Über ein offizielles Abfindungsangebot zu 3,44 Euro je Update-Aktie hatte Aurea im Sommer 2014 die entsprechenden Stücke eingesammelt. Damit nicht genug der Folterkammer: Für das erste Quartal 2015 – den Abschluss für 2014 hat Update noch gar nicht veröffentlicht – stellt der Vorstand nun ebenfalls tiefrote Zahlen in Aussicht. Dabei soll der Umsatz im Auftaktquartal 2015 bei nur noch 6,2 Mio. Euro gelegen haben. Das entspricht etwa dem Niveau vom zweiten Quartal 2010. Verglichen mit dem ersten Jahresviertel 2014 ergibt sich ein Erlösminus von annähernd 29 Prozent. „Grund für die Ergebnisentwicklung ist eine Belastung der Kostenquote, ausgelöst durch unerwartet hohe, einmalige Aufwendungen im Zusammenhang mit dem außerplanmäßigen Ausscheiden von Mitarbeitern. Folglich mussten vermehrt Leistungen von Dritten zugekauft werden, was sich ebenfalls negativ auf das Ergebnis auswirkt”, heißt es offiziell. Was der Grund für den massiven Umsatzeinbruch ist, bleibt hingegen offen.

 

  Kurs: 0,000 €

 

 

Normalerweise müssten die noch verbliebenen Streubesitzaktionäre spätestens jetzt die Reißleine ziehen – so vermutlich die Hoffnung von Aurea Software. Keine Frage: Die Aussicht auf wenig fungible GmbH-Anteile an einer momentan eher lahmen Gesellschaft hat mit Wiener Charme nichts zu tun. Dennoch hält sich die Notiz von Update Software wacker im Bereich um die Marke von 3 Euro. Grund ist folgende Spekulation: Bei einem Rechtsformwechsel muss auch in Österreich – sofern ein Widerspruch auf der HV zu Protokoll gegeben wird – eine angemessene Barabfindung gezahlt werden. Und hier schließt sich der Kreis: Nach Auffassung mancher Nebenwerteexperten sollte diese Abfindung nicht unterhalb der im Sommer 2014 gebotenen 3,44 Euro je Aktie liegen. Dabei kassierten die Anleger für 2014 sogar noch eine Dividende von brutto 0,07 Euro je Anteilschein – die ursprüngliche Offerte lag sogar bei 3,51 Euro. Ob es am Ende tatsächlich wieder so kommen wird, lässt sich allerdings schwer beurteilen. Die Amerikaner geben sich momentan alle Mühe, um die Update Software weniger werthaltig als vor einem Jahr erscheinen zu lassen. Andererseits kann dem Unternehmen auch nicht an langwierigen Prozessen gelegen sein. Der gesamte Wert des Streubesitzes beträgt ohnehin nur noch 5,9 Mio. Euro. Investoren, die derzeit in Update Software investiert sind, sollten sich nach Auffassung von boersengefluester.de jedenfalls nicht vorschnell verjagen lassen. Mit ein wenig Glück und Nervenstärke springt am Ende tatsächlich noch eine akzeptable Schlussprämie heraus.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
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WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
0,000 0,00
KGV 2025e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 0,00 0,00 0,00
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende '22 in € Dividende '23e in € Div.-Rendite '23e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
    

 

 

 

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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.