HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 8,56%
PBB
DT.PFANDBRIEFBK
Anteil der Short-Position: 8,27%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 5,90%
ZAL
ZALANDO
Anteil der Short-Position: 5,24%
BRNK
BRANICKS GR.
Anteil der Short-Position: 5,05%
S92
SMA Solar Techn.
Anteil der Short-Position: 4,43%
COK
Cancom IT Systeme
Anteil der Short-Position: 4,34%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 4,13%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 3,15%
RHM
Rheinmetall
Anteil der Short-Position: 2,50%
CLIQ
CLIQ DIGITAL
Anteil der Short-Position: 2,23%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 2,23%
MTX
MTU Aero Engines
Anteil der Short-Position: 2,13%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 1,86%
EVK
EVONIK INDUSTRIES
Anteil der Short-Position: 1,74%
ADJ
ADLER GR. NPV
Anteil der Short-Position: 0,81%
VNA
VONOVIA
Anteil der Short-Position: 0,79%
MRK
Merck
Anteil der Short-Position: 0,79%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 0,77%
SRT
Sartorius
Anteil der Short-Position: 0,59%
COP
COMPUGROUP MED.
Anteil der Short-Position: 0,52%
VBK
VERBIO
Anteil der Short-Position: 0,50%
BNR
BRENNTAG
Anteil der Short-Position: 0,50%

DAX-Geschäftsberichte 2022: So umfangreich wie nie zuvor

Die Schallmauer ist durchbrochen. Erstmals in der Historie kommen die Geschäftsberichte der 40 DAX-Unternehmen im Schnitt auf einen Umfang von mehr als 300 Seiten – exakt umfassen die .pdf-Dokumente der 2022er-Reports im Mittel 303 Seiten. Damit wurde der Vorjahreswert von 283 Seiten nochmals um rund sieben Prozent übertroffen. Den größten Umfang hat – wie schon seit vielen Jahren – der Geschäftsbericht der Deutschen Bank mit 547 Seiten. Die Deutsche Post kommt für 2022 dagegen mit gerade einmal 175 Seiten aus. Die prozentual größten Sprünge mit Zuwächsen von jeweils über 50 Prozent bei der Seitenzahl machten Beiersdorf und Heidelberg Cement.

Per saldo haben die Berichte nach einer Phase mit relativ konstantem Umfang seit 2020 insbesondere durch die detaillierten Ausführungen zum Themenkomplex ESG (Environmental, Social und Governance) – inklusive Vergütungsbericht – wieder an Umfang gewinnen. Deutlich kleiner geworden ist lediglich der Geschäftsbericht 2022 von Infineon, der gegenüber dem Vorjahresexemplar von 249 auf 180 Seiten geschrumpft ist. Da Volkswagen mit 497 Seiten im Jahresreport 2022 zwar einen Rekordumfang erreicht hat, aber knapp unter 500 Seiten geblieben ist, bleibt die Deutsche Bank Seitenkrösus. Der bislang seitenstärkste Bericht des Frankfurter Finanzhauses überhaupt stammt dabei aus dem Jahr 2014 mit stattlichen 672 Seiten. Wer solche Mammutberichte lesen soll, steht dagenen auf einem anderen Blatt. Regelmäßig unter der Marke von 200 Seiten bleiben dagegen die Deutsche Post, Siemens Energy, Siemens Healthineers sowie der Aromastoffanbieter Symrise.

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Durchweg aufgeholt haben die Unternehmen Sachen Navigierbarkeit und Interaktion innerhalb der einzelnen Dokumente – wenngleich es hier noch immer enorme Unterschiede gibt. Diesbezüglich klar am wenigsten zu bieten hat der Geschäftsbericht 2022 der Commerzbank, was für ein DAX-Mitglied im Jahr 2023 sicher nicht angemessen ist. Sehr viel besser machen das Gesellschaften wie Adidas, BMW, Deutsche Post, E.ON oder auch Henkel. Das ergibt eine Auswertung der boersengefluester.de-Satellitenseite geschaeftsberichte-download.de. Basis der Analyse ist der DAX in seiner aktuellen Zusammensetzung, die bisherigen Auswertungen der Vorjahre wurde also nachträglich angepasst. Insgesamt befinden sich auf geschaeftsberichte-download.de mittlerweile deutlich mehr als 9.000 Geschäftsberichte sowie IPO-Prospekte zu den Unternehmen aus der Datenbank von boersengefluester.de. Allesamt zum kostenlosen und sicheren Download inklusive vieler Filtermöglichkeiten. Schaun Sie als gern einmal vorbei.

Foto: Clipdealer


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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.