S92
SMA Solar Techn.
Anteil der Short-Position: 5,95%
ZAL
ZALANDO
Anteil der Short-Position: 4,85%
ADJ
ADLER GR. NPV
Anteil der Short-Position: 4,79%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 4,61%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 4,58%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 4,10%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 3,94%
PSM
PROSIEBENSAT.1
Anteil der Short-Position: 3,51%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 3,34%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 3,14%
TUI1
TUI
Anteil der Short-Position: 2,65%
KCO
Klöckner &
Anteil der Short-Position: 2,34%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 2,13%
NEM
Nemetschek
Anteil der Short-Position: 1,89%
LXS
Lanxess
Anteil der Short-Position: 1,65%
EVK
EVONIK INDUSTRIES
Anteil der Short-Position: 1,07%
RHM
Rheinmetall
Anteil der Short-Position: 0,94%
TPE
PVA TePla
Anteil der Short-Position: 0,62%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 0,59%
EIN3
Hans Einhell Vz.
Anteil der Short-Position: 0,51%
DB1
Deutsche Boerse
Anteil der Short-Position: 0,50%
BAYN
Bayer
Anteil der Short-Position: 0,50%
CBK
Commerzbank
Anteil der Short-Position: 0,49%

Leifheit: Gute Gelegenheit

Das war eine glatte Fehleinschätzung von boersengefluester.de: Mitte Juli 2021 stuften wir die Konsolidierungsphase der Leifheit-Aktie als eine Sache ein, über die man sich als Anleger nicht den Kopf zerbrechen muss (HIER). Immerhin strotzte der Haushaltswarenhersteller zu der Zeit operativ nur so vor Kraft. Tatsächlich hat die Notiz der Leifheit-Aktie in der Folge nochmals um rund ein Viertel an Wert eingebüßt, zudem musste CEO Henner Rinsche die Prognosen für 2021 kappen. Insbesondere die kräftigen Preissteigerungen für Rohstoffe und Transporte machen dem Unternehmen zu schaffen. Dies gilt umso mehr, weil Leifheit es nicht zeitgleich schaffte, die Belastungen auf die Verkaufspreise umzuwälzen.

Immerhin – und das ist die positive Botschaft: An der Umsatzprognose musste die Gesellschaft aus Nassau in Rheinland-Pfalz nicht rütteln. Demnach rechnet Henner Rinsche bei einem Erlösplus von Untergrenze fünf Prozent mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwischen 15 und 20 Mio. Euro. Das entspricht etwa dem Niveau von 2017 oder auch 2020. Mit anderen Worten: Ergebnistechnisch kommt Leifheit momentan nicht wirklich voran. Das liegt freilich auch an den zuletzt erheblichen Investitionen in den Ausbau der Werbung sowie die Optimierung der Geschäftsabläufe. Immerhin will sich Leifheit – sehr viel stärker als früher üblich – als klassischer Markenartikler positionieren.

Leifheit  Kurs: 17,000 €

Eine Strategie, die am Kapitalmarkt grundsätzlich auf sehr viel Zustimmung stößt und von Vorstand Henner Rinsche auch entsprechend vorgelebt wird. Wenn man also davon ausgeht, dass sich die Verwerfungen auf der Lieferseite im Laufe des ersten Halbjahrs 2022 allmählich auflösen, müsste Leifheit unter normalen Umständen vor einem deutlich besseren Ergebnis stehen. Dabei verfügt die Gesellschaft über eine sehr robuste Bilanz, was an der Börse zurzeit kaum Berücksichtigung findet. So türmen sich die liquiden Mittel auf fast 36 Mio. Euro – Bankschulden sind Fehlanzeige. Einzig die Pensionsrückstellungen sind mit 64 Mio. Euro üppig dotiert. Sollte Leifheit zur nächsten Hauptversammlung erneut eine Dividende von 1,05 Euro auf die Agenda setzen, käme der Titel beim jetzigen Kurs von 32,35 Euro auf eine Rendite nördlich von drei Prozent.

Ein schlagendes Argument für langfristig orientierte Investoren, zumal auch die anderen Bewertungskennzahlen wie KGV oder der Blick auf das operative EBITDA vergleichsweise moderat daherkommen. Daher bleibt boersengefluester.de auch bei seiner positiven Einschätzung und hofft, dass wir unseren nächsten Beitrag zur Leifheit-Aktie mit einem anderen Einstiegssatz beginnen können.

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Leifheit
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
646450 17,000 Kaufen 170,00
KGV 2023e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
14,78 22,46 0,67 13,82
KBV KCV KUV EV/EBITDA
1,56 10,34 0,59 7,30
Dividende '20 in € Dividende '21e in € Div.-Rendite '21e
in %
Hauptversammlung
1,05 1,05 6,18 25.05.2022
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
11.05.2022 09.08.2022 08.11.2022 29.03.2022
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
-13,66% -35,49% -53,80% -60,47%
    
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022e
Umsatzerlöse1 237,06 236,80 234,20 234,04 271,60 288,32 263,50
EBITDA1,2 28,32 25,25 20,01 18,10 27,30 27,89 10,50
EBITDA-Marge3 11,95 10,66 8,54 7,73 10,05 9,67 3,98
EBIT1,4 22,12 18,84 13,06 9,88 18,78 20,07 3,00
EBIT-Marge5 9,33 7,96 5,58 4,22 6,91 6,96 1,14
Jahresüberschuss1 14,53 12,88 8,41 5,83 12,53 14,18 1,90
Netto-Marge6 6,13 5,44 3,59 2,49 4,61 4,92 0,72
Cashflow1,7 21,84 7,22 10,19 15,89 4,03 16,44 13,50
Ergebnis je Aktie8 1,53 1,35 0,88 0,61 1,32 1,49 0,20
Dividende8 1,45 1,05 1,05 0,55 1,05 1,05 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

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1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: KPMG

Foto: Clipdealer


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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.