VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 8,81%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 6,30%
1COV
COVESTRO
Anteil der Short-Position: 5,18%
FTK
FLATEXDEGIRO
Anteil der Short-Position: 4,90%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 4,77%
CT4
FOX E-MOBILITY IN...
Anteil der Short-Position: 4,00%
PSM
PROSIEBENSAT.1
Anteil der Short-Position: 3,92%
ENR
SIEMENS ENERGY
Anteil der Short-Position: 3,43%
AIXA
Aixtron
Anteil der Short-Position: 3,35%
GLJ
GRENKE
Anteil der Short-Position: 3,10%
KGX
KION GR.
Anteil der Short-Position: 2,79%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 2,45%
SHA
SCHAEFFLER VZO
Anteil der Short-Position: 2,41%
O2D
TELEFONICA DTLD HLDG
Anteil der Short-Position: 2,06%
HYQ
Hypoport
Anteil der Short-Position: 1,90%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 1,59%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 1,52%
RHM
Rheinmetall
Anteil der Short-Position: 1,49%
ADS
Adidas
Anteil der Short-Position: 1,28%
FRA
Fraport
Anteil der Short-Position: 1,02%
AG1
AUTO1 GR. INH
Anteil der Short-Position: 0,67%
VNA
VONOVIA
Anteil der Short-Position: 0,50%
PNE3
PNE Wind
Anteil der Short-Position: 0,49%

Cenit: Geschäft gewinnt an Tempo

Etwas anderes hätten wir ohnehin nicht erwartet. Aber in seinem letzten Geschäftsjahr als CEO von Cenit wird Kurt Bengel bestimmt nochmals alles geben, um die Prognosen für das Gesamtjahr zu erfüllen und ein gut bestelltes Haus an seinen Nachfolger zu übergeben. Dabei kommt dem Beratungs- und Softwarespezialisten zugute, dass die Konjunkturerholung in für Cenit wichtigen Schlüsselbranchen wie Automotive, Maschinenbau oder auch Aerospace voranschreitet – selbst wenn das frühere Niveau – insbesondere im Luftfahrtbereich – noch ein gutes Stück entfernt ist. Jedenfalls sehen die Zahlen für das zweite Quartal 202, insbesondere was die Ergebnisseite angeht, schon wieder deutlich besser als noch im Auftaktviertel. Hier wirkt sich insbesondere positiv aus, dass der Umsatz mit Cenit-eigener Software wieder in Fahrt kommt, aber auch das Geschäft mit Fremdsoftware – also in erster Linie Dassault-Produkte sowie IBM-Komponenten – nach sechs Monaten 2021 über dem vergleichbaren Vorjahreswert liegt.

Insgesamt kommt Cenit zum Halbjahr 2021 damit auf Konzernumsätze von 73,93 Mio. Euro sowie ein EBIT von 936.000 Euro. Dem steht die unverändert gelassene Prognose für das Gesamtjahr 2021 mit Erlösen von 152 Mio. Euro sowie einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von rund 4,9 Mio. Euro gegenüber. Keine Frage: Noch klafft eine erhebliche Ergebnislücke zwischen Halbjahr und Gesamtjahresziel. Doch traditionell erwirtschaftet Cenit den Löwenanteil des Ertrags im Abschlussviertel. Entsprechend ist die Prognosezuversicht von CEO Bengel durchaus gerechtfertigt.

Cenit  Kurs: 12,400 €

Losgelöst von der rein operativen Entwicklung und den weiterhin super soliden Bilanzrelationen mit einer Netto-Liquidität von fast 12,50 Mio. Euro lebt die Investmentstory der Stuttgarter zu einem nicht unerheblichen Teil aber weiterhin von möglichen Anteilsaufstockungen durch Großaktionär Primepulse (siehe auch unseren Beitrag dazu HIER). Zurzeit wird Cenit – auf Netto-schuldenfreier Basis – noch immer mit weniger als dem Zehnfachen des für das laufende Jahr zu erwartenden EBITDA gehandelt. Da gibt es nicht zu meckern. Interessant wird auch, wie sich Cenit zur kommenden Hauptversammlung 2022 in Sachen Dividende positionieren wird. Vermutlich dürfte die Ausschüttung gegenüber 2021 etwas rückläufig sein. Das liegt aber allein daran, dass sich Cenit auf der Hauptversammlung im Juli 2020 – vor dem ungewissen Eindruck der Corona-Krise – zu einer Nullrunde entschlossen hatte und diesen Verzicht auf der HV 2021 zumindest teilweise wieder gutmachte; es also quasi 1,5 Dividenden gab. Insgesamt bietet der Small Cap eine gute Kombination aus fundamentalen Aspekten plus einer Sonderstory rund um Primepulse.

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Cenit
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
540710 12,400 Halten 103,76
KGV 2023e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
17,22 22,40 0,76 17,22
KBV KCV KUV EV/EBITDA
3,32 12,60 0,71 9,28
Dividende '22 in € Dividende '23e in € Div.-Rendite '23e
in %
Hauptversammlung
0,50 0,50 4,03 20.05.2022
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
11.05.2022 02.08.2022 03.11.2022 31.03.2022
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
-8,37% -14,86% -10,47% -8,82%
    
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022e
Umsatzerlöse1 123,77 151,70 169,99 171,71 147,24 146,07 165,00
EBITDA1,2 14,06 15,27 11,95 15,24 9,59 11,27 12,70
EBITDA-Marge3 11,36 10,07 7,03 8,88 6,51 7,72 7,70
EBIT1,4 11,85 12,84 9,03 9,20 3,63 6,23 6,60
EBIT-Marge5 9,57 8,46 5,31 5,36 2,47 4,27 4,00
Jahresüberschuss1 8,15 8,99 6,13 6,96 2,92 4,35 4,65
Netto-Marge6 6,58 5,93 3,61 4,05 1,98 2,98 2,82
Cashflow1,7 9,06 3,92 9,62 11,68 12,28 8,24 9,80
Ergebnis je Aktie8 0,97 1,07 0,73 0,82 0,28 0,51 0,55
Dividende8 1,00 1,00 0,60 0,00 0,47 0,75 0,50
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

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1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: KPMG

Foto: Clipdealer


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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.