HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 14,46%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 8,65%
PBB
DT.PFANDBRIEFBK
Anteil der Short-Position: 8,23%
NDA
Aurubis
Anteil der Short-Position: 5,98%
AIXA
Aixtron
Anteil der Short-Position: 5,84%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 5,64%
VAR
Varta
Anteil der Short-Position: 5,45%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 4,67%
NAG
NAGARRO
Anteil der Short-Position: 4,59%
LXS
Lanxess
Anteil der Short-Position: 4,37%
BRNK
BRANICKS GR.
Anteil der Short-Position: 3,82%
S92
SMA Solar Techn.
Anteil der Short-Position: 3,70%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 3,28%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 2,07%
AT1
AROUNDTOWN EO-,01
Anteil der Short-Position: 1,81%
TEG
TAG Immobilien
Anteil der Short-Position: 1,74%
PNE3
PNE Wind
Anteil der Short-Position: 1,70%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 1,62%
EVK
EVONIK INDUSTRIES
Anteil der Short-Position: 1,58%
CLIQ/D
CLIQ DIGITAL
Anteil der Short-Position: 1,44%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 1,30%
RDC
REDCARE PHARMACY ...
Anteil der Short-Position: 1,28%
BFSA
BEFESA ORD.
Anteil der Short-Position: 0,70%

SGT German Private Equity: Geht endlich los

Seit mittlerweile mehr als einem Jahr kreisen die Diskussionen bei SGT German Private Equity um die Neuaufstellung des Geschäftsmodells: Weg von einem Investor in junge Technologiefirmen, hin zu einem Asset-Manager, der regelmäßig Performance-Fees für die Verwaltung von Vermögen Dritter bezieht. Eine verdammt lange Zeit, selbst wenn es sich um komplexe Prozesse handelt und es nicht mal eben darum geht, einen Minifonds zu lancieren. Der aktuelle Status: Mitte August erwarb SGT Capital den IT-Security-Anbieter Utimaco als Auftaktinvestment für den Private Equity-Fonds SGT Capital Fund II. Die erste Runde des übergeordneten Fundraising-Prozesses wird derweil nun bereits mit dem Utimaco-Deal geschlossen. Dem Vernehmen nach, weil sich einige Institutionelle Investoren sowohl für eine Zeichnung des Fonds als auch für ein Co-Investment in Utimaco interessierten.

Super glücklich – zumindest aus Sicht der Kommunikation gegenüber dem Kapitalmarkt – sind solche Extralocken natürlich nicht. Immerhin wurde als wesentlicher Vorteil des transformierten Geschäftsmodells damals ja die deutlich bessere Planbarkeit des Zahlenwerks in den Vordergrund gerückt. Nun: Sofern sich die verschiedenen Investorenwünsche materiell auszahlen, ist am Ende doch wieder alles gut. Allerdings sind auch die jetzt kommunizierten Vorabzahlen für das erste Halbjahr 2021 zumindest erklärungsbedürftig. Als glückliche Fügung erweisen sich insbesondere Wertsteigerungen und Verkäufe aus dem früheren Venture Capital-Portfolio. Hier sind in erster Linie die mittlerweile börsennotierte Mister Spex sowie die Online-Sprachschule Lingoda zu nennen. Dem standen im ersten Halbjahr zwar noch keine Einnahmen aus dem neuen Business entgegen. Insgesamt sei der auf Ebene der SGT German Private Equity angefallene Verlust im „niedrigen sechsstelligen“ Euro-Bereich aber geringer als erwartet, wie das Unternehmen betont.

SGT German Private Equity  Kurs: 0,595 €

Mit Blick auf das zweite Halbjahr rechnet die Fonds-Tochter SGT Capital Pte. Ltd. mit Erlösen aus dem – wie es weit gefasst heißt – Private Equity-Geschäft in einer Bandbreite von 5 bis 8 Mio. Euro. Das wiederum würde dann auf einen „deutlich siebenstelligen“ Konzerngewinn für das Gesamtjahr 2021 hinauslaufen. Keine Frage: Gemessen an den ursprünglichen Szenariorechnungen im Zuge der Neuaufstellung ist das weniger als gedacht – und dann auch noch begünstigt durch Rückenwind aus dem VC-Portfolio. Ab 2022 sollten die Management-Fees von – wie es ursprünglich hieß – rund 2,0 Prozent p.a. dann jedoch endlich für deutlich größere Ergebnisse sorgen. Dafür muss das Geschäftsmodell allerdings auch endlich einen eingeschwungenen Zustand annehmen.

Kaum valide einzuschätzen ist derweil, inwiefern etwa die kürzlich gemeldete Partnerschaft mit dem Investmentmanager Tyrus Capital tatsächlich eine Kursrelevanz besitzt. Zu hoch aufhängen würde boersengefluester.de die Meldung im Zweifel aber nicht. Trotzdem bleibt es dabei, dass die SGT-Aktie längst reif ist für einen nachhaltigen Richtungswechsel gen Norden. Auch wenn das Chartbild des im Börsensegment Scale gelisteten Titels noch immer so wenig inspirierend aussieht.

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
SGT German Private Equity
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
A1MMEV 0,595 5,70
KGV 2025e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 8,34 0,00 9,60
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,32 0,53 0,43 2,76
Dividende '22 in € Dividende '23e in € Div.-Rendite '23e
in %
Hauptversammlung
0,02 0,00 0,00 28.06.2023
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
08.09.2023 19.05.2023
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
-20,03% -54,55% -58,97% -60,33%
    

Foto: Clipdealer


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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.