HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 8,77%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 8,04%
NA9
NAGARRO
Anteil der Short-Position: 6,09%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 5,98%
NDA
Aurubis
Anteil der Short-Position: 5,21%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 4,84%
ZAL
ZALANDO
Anteil der Short-Position: 4,41%
AIXA
Aixtron
Anteil der Short-Position: 4,34%
PSM
PROSIEBENSAT.1
Anteil der Short-Position: 4,01%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 3,91%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 3,80%
S92
SMA Solar Techn.
Anteil der Short-Position: 3,51%
LXS
Lanxess
Anteil der Short-Position: 3,47%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 2,93%
TEG
TAG Immobilien
Anteil der Short-Position: 1,95%
EVK
EVONIK INDUSTRIES
Anteil der Short-Position: 1,61%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 1,59%
RHM
Rheinmetall
Anteil der Short-Position: 1,45%
G24
SCOUT24
Anteil der Short-Position: 1,40%
AG1
AUTO1 GR. INH
Anteil der Short-Position: 1,22%
MTX
MTU Aero Engines
Anteil der Short-Position: 1,20%
NB2
NORTHERN DATA INH
Anteil der Short-Position: 0,78%
HABA
HAMBORNER REIT
Anteil der Short-Position: 0,62%

Datagroup: Wieder einen Schritt weiter

Andreas Baresel hat nicht zu viel versprochen, als er Ende November 2023 – zur Vorlage der vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2022/23 (30. September) – ankündigte, dass Datagroup auch im neuen Geschäftsjahr seinen anorganischen Wachstumskurs fortsetzen werde. Bereits wenige Wochen später hat der CEO des IT-Service-Unternehmens aus Pliezhausen nämlich bereits zwei weitere Zukäufe unter Dach und Fach gebracht: Die auf SAP-Mittelstandslösungen spezialisierte Conplus mit und 6 Mio. Umsatz sowie den Suttgarter IT-Dienstleister iT TOTAL, der zuletzt rund 11 Mio. Euro erlöste. Beides vergleichsweise typische Akquisitionen für Datagroup, erfahrene Spezialanbieter mit langjährigem Track record in ihrem Bereich. Andreas Baresel bezeichnet die Transaktionen denn auch als “guten Schritt”. Eher die Ausnahme war da schon der im Frühjahr 2021 erfolgte Einstieg bei dem ungleich größeren IT-Dienstleister Urano.

Zu Kaufpreisen macht die Gesellschaft zunächst traditionell keine Angaben, sie dürften sich bei Conplus und iT TOTAL aber jeweils in überschaubaren Regionen bewegen – zumindest gemessen an der zuletzt rund 70 Mio. Euro ausmachenden Finanzpower von Datagroup. Krass in diesem Zusammengang daher auch eher eine andere Zahl: So ist iT TOTAL bereits die 33. Übernahme seit dem Börsengang im September 2006, das entspricht einem Schnitt von knapp zwei Akquisitionen pro Geschäftsjahr. Das muss man auch erst einmal unter einen Hut bekommen. Bei Datagroup scheinen diese Prozesse jedoch sehr geräuscharm abzulaufen, was wiederum für das Management und die Auswahlprozesse spricht. „Mit der Akquisition von Unternehmen wie iT TOTAL verfolgt Datagroup verschiedene Ziele. Wir wollen wachsen, unser Kundenportfolio diversifizieren, qualifizierte Mitarbeiter sowie neue technologische Kompetenzen hinzugewinnen und zugleich unsere regionale Präsenz ausbauen – viele dieser Kriterien erfüllt iT TOTAL”, sagt CEO Andreas Baresel.

Datagroup  Kurs: 44,500 €
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023e
Umsatzerlöse1 223,14 272,10 306,77 358,21 444,71 501,41 497,79
EBITDA1,2 27,04 34,46 46,88 41,81 67,29 76,46 80,23
EBITDA-Marge3 12,12 12,66 15,28 11,67 15,13 15,25 16,12
EBIT1,4 18,59 20,42 23,63 8,99 29,06 41,45 45,32
EBIT-Marge5 8,33 7,50 7,70 2,51 6,54 8,27 9,10
Jahresüberschuss1 11,20 12,87 14,51 0,25 21,01 22,03 28,27
Netto-Marge6 5,02 4,73 4,73 0,07 4,72 4,39 5,68
Cashflow1,7 32,48 18,99 4,52 21,68 49,99 70,25 46,66
Ergebnis je Aktie8 1,41 1,55 1,76 0,02 2,52 2,64 3,39
Dividende8 0,45 0,60 0,70 0,00 1,00 1,10 1,50
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

  Geschäftsbericht 2023 - Kostenfrei herunterladen.  
1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: Bansbach

Der nächste wichtige Termin für Anleger rückt mit der für den 18. Januar 2024 angesetzten Vorlage des Geschäftsberichts 2022/23 bereits näher. Große Überraschungen für das abgelaufene Geschäftsjahr sind nicht mehr zu erwarten, dafür haben die Schwaben mit Listing im Frankfurter Scale-Segment bereits zu detaillierte Eckdaten vorgelegt (siehe dazu auch unseren Bericht HIER). Selbst der noch offene Dividendenvorschlag dürfte eher eine Formalie sein. Dabei werden die Investoren ohnehin froh sein, dass sich der Blick wieder nach vorn richtet. Immerhin musste Datagroup zuletzt einige Rückschläge verkraften und seine Prognosen nach dem dritten Quartal 2022/23 kürzen. Zwar sind angesichts der weiterhin anstehenden Investitionen in Trendthemen wie Künstliche Intelligenz (KI), Cloud und Cyber Security keine großen Sprünge auf der Ergebnisseite zu erwarten.

Insgesamt dürfte sich Datagroup aber auf einem soliden Pfad befinden. Die Analysten rechnen für 2023/24 mit Erlösen von knapp 525 Mio. Euro sowie einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von mindestens 47 Mio. Euro – nach zuletzt 45,3 Mio. Euro. Das korrespondiert mit einem Börsenwert von zurzeit 442,5 Mio. Euro, was sicher nicht nicht übermäßig viel ist. Entsprechend liegen die Kursziele der Analysten mit bis zu 86 Euro auch sehr deutlich über dem aktuellen Niveau. Insgesamt bietet die Aktie eine überdurchschnittlich ansprechende Investmentstory innerhalb des IT-Sektors.

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Datagroup
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
A0JC8S 44,500 Kaufen 371,53
KGV 2025e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
11,13 25,33 0,44 24,20
KBV KCV KUV EV/EBITDA
2,73 7,96 0,75 6,10
Dividende '22 in € Dividende '23e in € Div.-Rendite '23e
in %
Hauptversammlung
1,10 1,50 3,37 14.03.2024
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
20.02.2024 23.05.2024 20.08.2024 18.01.2024
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
-6,19% -13,30% -22,47% -31,85%
    

Foto: Unsplash+


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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.